Familiäre Schränke

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Manchmal bin ich ja selbst über mich erstaunt. Wie zum Beispiel diese Woche, wo das Thema „Familie“ lautet – und ich als erstes an meinen Kleiderschrank denke. Ich glaube, ich muss mal ein wenig weiter ausholen.

Es war ein mal die schöne Zeit, als man noch bei Mutti wohnte. Mit ‚man‘ meine ich natürlich mich und in diesem ominösen Damals hatte ich durchaus viel Zeit und auch ein wenig Geld, weswegen meine Sammlung auch ordentlich wachsen konnte. Ich war zwar noch nicht so sehr ‚Sammler‘ wie ich es heute bin, aber die Liebe zum Gaming war da, weswegen auch fleißig jedes neue Stück heiß ersehnt und in der Regel auch relativ schnell angeschafft wurde.

Jetzt war es leider allerdings auch so, dass meine Eltern das vielleicht nicht immer ganz so gesehen haben. „Du zockst zu viel!“ war dementsprechend natürlich der naheliegende Vorwurf – und die daraus resultierende Konsequenz dürfte vielen bekannt vorkommen: Weg mit dem Kram.

Zum Glück hieß dieses „weg“ nicht, dass ich alles verkaufen sollte. Eingeschränkt wurde es halt, damit der Jung was für die Schule tut. Doch wie das so ist mit uns rebellischen Kindern, nun, sagen wir einfach, man findet Mittel und Wege, um so ziemlich jedes Verbot zu umgehen, nicht wahr? Irgendwie musste das machbar sein – insbesondere, weil der GameCube rauskommen sollte und das Geld bereits gespart war! Weiterlesen „Familiäre Schränke“

Collect ALL the things!

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Schöner Triumphbogen, wirklich schön. Passt leider nicht zu dem Wasserspiel. Aber der wiederum passt so wunderbar zu dem Sofa, nur den Teppich sollte ich wechseln. Bei der Gelegenheit könnte ich direkt auch noch die Tapete oben mal runterreißen, hab ja diese großartige Tempelwand. Die auch zu den Laternen passt. Unten stelle ich dann noch den Glastisch hin. Und das Schwert…

Das Schwert kommt dann in den Keller. Neben das andere Schwert. Und dem Tiger. Die Pokale brauch ich ja auch grade nicht. Doof, dass meine Schränke schon voll sind. Dann halt in’s andere Haus rüber – eines reicht mir nämlich nicht. Ich will schließlich meine NES-Spiele noch irgendwo hinstellen können! Weiterlesen „Collect ALL the things!“

Broadcasters Diary – Twilight Princess

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Zelda. Immer wieder ein Highlight für mich, diese Spiele begleiten mich ja bereits seit meinen Anfängen als Zocker. Anno ’92, erste eigene Konsole: Das Super Nintendo. Direkt mit Super Mario World und Super Mario Kart gekauft. Dann, kurz danach, mein erster eigener Kauf ohne Mutti: Street Fighter II! Und damit war ich dann der King in der Schule – das hatte sich sonst keiner kaufen dürfen. Doch wirklich verliebt in Games habe ich mich erstmals dann mit Zelda – A Link to the Past. Ich denke, vielen von euch dürfte das sehr ähnlich gehen. Atmosphäre, Story, Musik – ja, ich war eindeutig auf Wolke 7. Seit dem hat Zelda bei mir immer einen besonderen Stellenwert, weswegen ich auch effektiv aktuell nur zwei Teile der Reihe (noch) vermisse – Spirit Tracks und Skyward Sword. Ansonsten besitze ich alle erschienenen Zelda – Teile. Das heißt, bis auf… Nein, über diese Ableger für die Phillips-Konsole hüllen wir einfach mal einvernehmlich den Mantel des Schweigens.

Twilight Princess war eines der Spiele, auf die ich zur GameCube – Zeit lange gewartet habe. Die Wii – Version besitze ich nicht, wird vielleicht mal irgendwann nachgeholt. Damals, zum Release, kam ich dann auch überhaupt nicht mehr vom GameCube weg. Jetzt, nach doch bereits so einigen Jahren, habe ich es also mal wieder komplett durchgespielt. Ich muss zugeben: Ich bin überrascht, wie zwiegespalten ich mittlerweile dann doch von diesem Spiel bin.

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52 Games – Übernatürlich

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Grusel, grusel… Jap, bei Silent Hill kriege ich immer Gänsehaut. Resident Evil kann super erschrecken. Alles aber nix, worüber ich heute schreiben werde. Der einzige der sich vor Angst in die Hose macht ist der Hauptcharakter des Spiels.

Luigi’s Mansion

Das Ding kam ja direkt als Starttitel für den Gamecube. Ich glaube ich darf behaupten noch nie ein Spiel schneller durchgespielt zu haben. Direkt in der ersten Nacht hatte ich es durch, nach grade mal knapp drei Stunden lief der Abspann. Was jetzt negativ klingt ist aber nicht weiter schlimm, dafür wurde ich in der kurzen Zeit nämlich hervoragend unterhalten!

Luigi ist ja auch eher so der ewige Zweite unter den Videospielcharakteren. Kein Wunder, wo Mario einfach ständig im Rampenlicht steht. Hier kriegt er also endlich mal sein eigenes Spiel spendiert – und muss Mario retten. Dazu treibt er sich in einer Villa voller Geister rum, die er gewonnen hat ohne bei einem Gewinnspiel mitgemacht zu haben. Mysteriös, das alles!

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52 Games – Geschwindigkeit

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Thema Nummer 6 ist raus und ich stelle amüsiert fest: So ziemlich jeder scheint Geschwindigkeit mit Schnell gleichzusetzen. Warum eigentlich? Zugebeben, es liegt ja irgendwie nahe, denken wir doch wohl alle dann an Geschwindigkeitsrausch oder ähnliches, Spiele, bei denen es eben um nochmehrspeed geht. Durch die Schallmauer knallen bei XtremeG 2 hat mich damals auf dem N64 schon umgehauen, innerhalb des Zeitlimits von 2 Minuten alle Ziele im Hanger, die erste Stage des ersten Tony Hawk, erledigen oder bei Sonic durch die Welt rasen – alles offensichtlich.

Gut, das es Extrapunkte gibt wenn man KEIN Rennspiel und KEIN Sonic nennt. Und gut, das ich jetzt dem Thema mal etwas an Fahrt nehmen werde. Heutzutage ist doch sowieso alles schon ganz schnell, da brauche ich ab und an mal einen Ausgleich und mache dann einen entspannt – langsamen Kurzurlaub in…

Animal Crossing (GameCube)

Du bist gestresst vom hektischen Alltag? Du hast keine Lust auf hetzende Zeitlimits? Miete pünktlich bezahlen ist nicht dein Ding? Dann komm zu uns, wo du mit Äpfeln und Birnen ein Vermögen verdienen kannst und merkwürde Tiere deine neuen Nachbarn sein wollen!

So oder ählich könnte wohl eine Reisebroschüre für Animal Crossing lauten. Ich ziehe in mein kleines Häuschen und freue mich über eine Kerze auf’m Karton und ein Radio, was mir freundlicherweise kostenlos überlassen wird. Nachdem ich meine ersten Schritte als Aushilfe verdingt habe weißt mich der freundlich-suspekte Waschbär noch darauf hin das ich doch bitte meine Miete einfach im Postamt überweisen soll und auf geht’s in die kleine-feine Welt.

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