Ryo, der nächste Bitte!

gamephilephoto

„Geduld ist eine Tugend“. Haben sie mal gesagt. Damit meinten sie wohl eher weniger moderne Videospiele, hier geht nämlich eigentlich alles sehr flott. Abgesehen von manchen Ladezeiten und den ungeliebten „Warte 2 Minuten oder zahle X um Y sofort zu erhalten“ – Undingen bei diversen mobile games sind wir doch eigentlich Geschwindigkeitsmäßig recht verwöhnt. Hier eine Explosion, da der nächste Checkpoint und, oh sieh mal, dem da vorne musst du einfach nur hinterherdackeln, meist geht es recht zügig zur Sache. Das war aber nicht immer so.

Klar, natürlich gab es da Sonic, wo schon beim ersten Titel das ‚Gotta go fast‘ perfekt passt. F-Zero und Co. natürlich ebenso, doch waren Spiele oft auch eine gemütlichere Angelegenheit – Textboxen, durch die man sich erst mal durchklicken muss, anstatt flott geschnittener Cutscenes waren oft der Standart der Erzählkunst. Doch selbst, als dank großzügigem Speicherplatz das geschriebene Wort immer öfter der gesprochenen Synchro weichen durfte, gab es noch genügend Fälle, bei denen ordentlich Sitzfleisch vorrausgesetzt wurde. Weiterlesen „Ryo, der nächste Bitte!“

Sammler, lass die Hosen runter

Games neg

Wie ihr vermutlich mitbekommen haben dürftet schreibe ich hier auf meinem Blog über alle möglichen Games. Von alt bis neu, von mainstream über casual bis komplett schräg. Das ist kein Zufall, schließlich wohne ich mehr oder weniger in einem Museum. Ich bin Sammler. Horter. Kurator. Messi?

wpid-wp-1415975014909.jpeg
Ein Teil meine Sammlung

Manchmal bin ich mir selbst nicht so sicher, was genau ich jetzt eigentlich bin. Ich bevorzuge in der Regel dann doch das gediegene „Sammler“. Ab 10+ Plattformen zum zocken und keineahnungwievielen Spielen verliert man halt gerne ein wenig den Überblick. Überblick ist dieses mal auch mein Stichwort.

Wie der eine oder andere schon mitbekommen haben dürfte mag ich den Begriff des „Pile of Shame“ nicht. Was bei mir wohl schlicht daran liegt, dass ich einen eben solchen hatte, nur knapp 10 Jahre, bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Zu viele Games, zu wenig Zeit, alles auch zu spielen. Irgendwann wurde es dann SO viel, dass ich definitiv niemals mehr alles spielen konnte – oder wollte. Ich hatte überhaupt kein Interesse mehr daran, auch jedes Spiel, was ich bekam, komplett spielen zu wollen.

Ein einfaches Beispiel: Kung Fu. Kam… irgendwann für’s NES raus. Ist eines der ersten Beat ‚em Ups. Wollte ich deswegen haben. Effektive Spielzeit, seit es in meiner Sammlung landete? 2 Minuten. Das ist jetzt etwa 12 Jahre her.

Ich bin einfach unglaublich verknallt in dieses Medium Videospiel. Ich mag die Cover und deren Artworks. Ich mag viele Spiele wegen ihres Gameplays. Ich mag manche einfach nur, weil sie einen schönen Soundtrack haben, und andere bleiben im Regal, weil sie irgendwas besonderes haben. Manchmal kann ich es selber nicht mal genau bezeichnen, aber es ist halt da. Persönlicher Bezug oder sowas halt. Jedenfalls: Geliebt wird jedes einzelne in meiner Sammlung, jedes auf seine Art und Weise.

Was ich allerdings seit ungefähr einer Ewigkeit vor mir herschiebe: Ich will meine Sammlung katalogisieren.

Weiterlesen „Sammler, lass die Hosen runter“

Blogprojekt #gamephilephoto – Los geht’s!

gamephilephoto

Da hat man mal eine kleine Idee zu einem Blogprojekt und auf ein mal kommen sie alle aus ihren Löchern. Schöne Sache, wenn direkt ein paar Leute mitmachen wollen, so wird’s auf jeden Fall für alle spannender!

Wer’s grade erst für sich entdeckt: Die Ankündigung zum Projekt findet ihr hier. Ausserdem hab ich noch eine Twitter-Liste angelegt mit den Leuten, die teilnehmen. Wer mag, findet hier ein mal alle auf einem Blick.

So, ohne weitere, lange Umschweife will ich dann mal gleich zur Sache kommen.

Den Anfang bei #gamephilephoto macht dann der Begriff… Anfang. Ha! Jetzt hattet ihr mit etwas Spektakulärem gerechnet, denkst’e!

Gibt es einen Titelbildschirm zu sehen, wo ein Spiel seinen Anfang nimmt? Vielleicht auch etwas aus einem Serienteil, der eure Liebe zur selbigen dann entfacht hat? Oder ein Screenshot vom ersten Spiel, was ihr gespielt habt? Mein Bild lacht mich schon vom Desktop aus an, der Artikel kommt dann in ein paar Tagen – ich will euch nichts vorweg nehmen!

Dann mal auf, fleißig in die Tasten gehauen, und bis nächsten Sonntag (21.09.) hier in die Kommentare gepostet*. Ich freu mich auf eure Beiträge!

 

*Pingbacks funktionieren natürlich ebenso.

52 Games – Humor

52 Games neg

Wuuuah, Humor, Gitarren, Metal, Epiiiiiiiic! Komische Einleitung? Mir doch egal, ich rocke grade!

Humor also. Gut, das ist einfach. Humor ist etwas, was mir vorgesetzt wird. Mal mehr, mal weniger gut. Monkey Island kann’s fantastisch. Gears of War macht’s platt. GTA schafft’s durch Situationskomik dank der KI. Vorgesetzter Humor „kann“ funktionieren. Conker, hach… Hatte ich aber schon.

Humor ist auch, wenn sich ein Spiel nicht zu ernst nimmt. Was automatisch fast jeden modernen Shooter disqualifiziert. Der Duke konnte das ganz gut, auch und grade in seinem letzten Forever – Auftritt. Ja, ich habe grade gesagt, das ich Duke Nukem Forever irgendwie gar nicht mal so schlecht fand. Einfach, weil es sich selber nie ernst nehmen will, das ist doch gut so! Spiele wollen manchmal einfach viel zu seriös sein, anstatt einfach „Spaß“ zu sein.

Weiterlesen „52 Games – Humor“

52 Games – Rätsel

52 Games neg

Warum? Wieso machen die das? Kaum hab ich 1-2 Artikel geschrieben, kommen die Leute da von Zockwork Orange mit einem neuen Thema um die Ecke und ich ärger mich, weil ich jetzt schon wieder über ein Spiel geschrieben habe, was hier so gut gepasst hätte. Rätsel, Secret of Mana, das Rubindiadem. Ach, ihr hasst mich doch. Gut, schreib ich also nicht über das mysteriöse Item, was kaum einer je zu Gesicht bekommen hat, und such mir was anderes aus. Auswahl gibt’s ja zu genüge.

Rätsel also. Mmh. Rätsel sind eines der Elemente, die ja auch fast überall vorkommen. Irgendwelche Geheimnisse birgt jedes Spiel, sei es jetzt diverse versteckte Truhen oder blutige Pianotasten, die es in der richtigen Reihenfolge zu drücken gibt. Gerne auch mit viel kryptischen Texten verschlüsselt, die erstmal verstanden werden wollen. Ja, ich meine dich, Silent Hill. Fliegende Vögel und so, du mieses Ding, das war echt mal komplex!

Aber abseits des normalen Spielflusses gibt es auch noch genügend Kopfnüsse. Warum muss jetzt ausgerechnet kurz vor dem Bosskampf noch mal da dieser miese Standartgegner kommen, der mich halb umbringt? Wieso soll ich doof hin und her laufen, um irgendwelche Briefe / Tauben / Medailen / wasauchimemr einzusammeln, wo doch der Rest des Spiels so viel Spaß macht? Und wer kam eigentlich auf die bescheurte Idee, den Missionsmodus aus Soul Calibur zu streichen? Ach, anscheinend können die Entwickler selbst auch oft ein Rätsel sein.

Weiterlesen „52 Games – Rätsel“

52 Games – Krieg

52 Games neg

HA! Krieg! Medal of Honor, Call of Duty.. Halo! Killzone! Nix davon. Ihr wisst ja, wie das hier so läuft – alles zu offensichtlich. Davon abgesehen: So wirklich „Krieg“ ist das doch alles nicht. Klar, bei CoD rummst es ordentlich und auch bei den anderen Titeln ist nicht grade wenig auf dem Bildschirm los, aber Krieg? Na, das stell ich mir ja noch mal ganz anders vor.

Der fairnesshalber möchte ich eine Sache einwerfen: Medal of Honor. Nein, darüber schreibe ich jetzt wirklich keinen Artikel. Allerdings möchte ich doch eines hervorheben, nämlich den ersten Teil für die PS2. Frontline hat es wirklich gut verstanden, Krieg als etwas erschreckendes darzustellen. Die Landung in der Normandie, zerstörte Städte inklusive Kinderchor als Hintergrundmusik… Das hatte was. Gänsehautfeeling pur.

Back to topic. Krieg. Riesensause. Naja, mehr oder weniger. „When all hell brakes loose“, so stell ich mir Krieg vor. Chaos. Anarchie. Das Versagen einer jeglichen Ordnung. Und eine Riesenportion Spaß. Ähm…

Weiterlesen „52 Games – Krieg“

52 Games – Trauer

52 Games neg

Oh weh, jetzt wird es melancholisch im Blog. Wer kennt es nicht, dieser schmerzliche Moment des Verlustes. Dieser Moment, wo man seine kleine Geschwister verprügeln muss, weil grade der 200-Stunden – Spielstand von Pokémon gelöscht wurde. Nein, Moment – das war eine andere Emotion. Arschloch-Laune ist auch eine Emotion, oder…?

Verlust trifft es trotzdem auf den Punkt. Schon recht früh in meiner Spielerlaufbahn durfte ich erleben, dass Games mehr können als nur unterhalten.

Ein Spiel, wenn meisterlich geschaffen, versteht es, mich in seinen Bann zu ziehen. Es lässt mich eine Welt erleben, die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen hätte können und füllt diese mit Charakteren, welche ich auf ihren Abenteuern gerne begleite. Das Spiel erzählt mir Geschichten, Geschichten aus dieser Welt und von den Personen in ihr. Geschichten, die dafür sorgen, dass mir diese Figuren ans Herz wachsen und ich auch ein Teil dieser Welt werde. Ok, Minecraft vielleicht weniger, aber das ist ein anderes Thema.

Weiterlesen „52 Games – Trauer“

52 Games – Comic

52 Games neg

„Jeeeet Seeet Raaddioooooooooooooooooooooooo!“

Reicht das? Beim Thema Comic fällt mir sofort Jet Set Radio ein, inklusive dem geilen Dj Professor K, dem unverbrauchten Look, dem ungewöhnlichen Spielprinzip und der unfassbar geilen Musik.

Ernsthaft. Kein Titel hat jemals den Begriff „Next Gen“ so sehr verdient wie dieser, als er damals für die Dreamcast erschien. Wo mich Soul Calibur wegen der Optik und Shenmue mit seiner Story und Interaktionsvielfalt beeindrucken konnten, schaffte es dieses Game mit seiner herrlich schrägen Art sofort, das ich von vorne bis hinten in meine Konsole verliebt war. Gab’s noch andere Spiele in 2000? Echt? Muss an mir vorbeigegangen sein, Jet Set Radio hat sie alle weggerockt.

Weiterlesen „52 Games – Comic“

52 Games – Tradition

52 Games neg

Tradition. Tradition! Früher war alles besser! Oder doch nicht? Square ist doof, weil die jetzt auch Enix heißen und Resident May Duty macht auch keinen Spaß mehr. Hach, Gamer und Traditionen, irgendwie ein zweischneidiges Schwert.

Ich breche jetzt mal mit der Tradition, hier immer nur über ein einzelnes Spiel zu schreiben. Stattdessen erzähle ich euch jetzt einen Schwank aus meiner Jugend, ist ja auch mal was. Wisst ihr noch, früher? Also ganz früher, als wir alle noch Fanboy waren? Nein, wartet – könnt ihr ja gar nicht. So lange kennt ihr mich noch gar nicht und ausserdem verwurste ich meine Meinung auch noch nicht so lange öffentlich. Gut, also mal von Anfang an.

Super Nintendo. Damals, 92. Steile Laufbahn fing an. Gameboy kurz danach. Ein NES, günstig von einer Kollegin abgekauft. Zeldamariometroid. Alles. N64, woah! Direkt zum Start! Und dann? Na, erst mal nix. GameCube dauert noch. PlayStation? Ach, die Krüppelgrafik will doch keine Sau. Kommt, schauen wir mal, was wir uns in der Videothek so über’s Wochenende holen können. Ich brauch was Frisches!

Weiterlesen „52 Games – Tradition“

52 Games – Teamwork

52 Games neg

Schön, doofes Thema Steampunk erledigt, tolles Thema Teamwork am Start. Na DA kann man doch wieder wunderbar viel zu schreiben!

Nein, ich werde jetzt nichts zu den ganzen supertollen Coop-Games schreiben. Irgendwer hat sich bestimmt schon reichlich über Gears of War und Halo, über Army of Two und Left 4 Dead, Resident Evil 5 und Mass Effect 3 oder Borderlands ausgelassen. Neumodischer Schnickschnak, wird sich doch eh nicht durchsetze… oh, ich schweife ab.

Also ich hab ja schon Coop gezockt, da habt ihr das noch Zweispielermodus genannt. Wirklich, so ganz am Anfang schon, direkt bei der ersten Konsole. Sogar bei meinem ersten eigenen Spiel! Ok, bei beiden. Super Mario World war ja beim Super Nintendo dabei, ich rede jetzt aber mal von Super Mario Kart. Da war Teamwork nämlich tatsächlich wichtig!

Mittlerweile weiß ja jeder wie Mario Kart funktioniert, braucht ich ja niemanden erklären. Die ganze Mario Sippe heizt mit Karts durch die Gegend, bewirft sich dabei mit Bananen und Panzern und knallt sich gegenseitig auch mal die Luftballons weg – Partyspaß pur also. Das man dem anderen dabei nix gönnt ist ja selbstverständlich. Es geht aber auch anders, oder besser: Es muss anders!

Weiterlesen „52 Games – Teamwork“

52 Games – Steampunk

52 Games neg

Na das ist doch mal ein Thema. Ich sitz jetzt hier seit einer gefühlten Unendlichkeit und mit will einfach mal nichts wirklich Gutes einfallen. Beeindruckend, wo ich mich ja sonst in der Regel eher zuviele Spiele einfallen. Also sitz ich hier, starre die Überschrift und das Logo an – nichts. Fühlt sich so’n bisschen an wie früher, wenn man grade vor der Klassenarbeit sitzt und feststellt, dass man einfach mal die komplett falschen Sachen gelernt hat. Setzen, 6.

Gut, Steampunk also. Was ist denn Steampunk überhaupt? Retrofuturismus? Viktorianische Elemente gepaart mit Zukunftseinflüssen, ok. Bioshock würde natürlich passen, hat für mich allerdings mehr von Jules Verne und Art Deko, lassen wir das also raus. Stattdessen pick ich mir dann jetzt Zelda – Twilight Princess raus.

Zelda und Steampunk, das wäre ja mal was. Natürlich ist Twilight Princess nicht wirklich Steampunk, sondern die gewohnte Fantasy. Master Schwert, Prinzessin (und den Rest der Welt) retten, Schattenwelt, das übliche halt. Ah, aber halt, ein Element gibt es da eben doch. Wer in die Wolkenfeste von Kumula will, darf sich via Kanone hochschießen lassen.

Quelle: Zelda – Wikia

Zugegeben: Da dampft nix. Na, ein bisschen. Ach kommt, was soll ich mir denn bei dem Thema auch aus den Fingern saugen? Jedenfalls ist das mal etwas gewesen, was ich in der Form so nicht erwartet hatte und was auch durchaus vom Look recht Zelda-untypisch ist. Lieber ein bisschen Steampunk als gar kein Artikel. Und der nächste Beitrag wird auch wieder „mehr“, versprochen!

52 Games ist ein Blogprojekt von Zockwork Orange.