RetroNextGen oder auch: Trollen für Profis

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Don’t feed the troll! Den Satz dürfte so ziemlich jeder kennen und in der Regel stimmt er auch. Allerdings hält uns das nicht davon ab, beizeiten selbst mal eine kleine Trollerei zu veranstallten. In meinem Falle basierte das Ganze auf einer Teamspeak-Diskussion, das der Next-Gen – Hype irgendwie an mir vorbeizieht.

Der Fairnesshalber muss ich gestehen: NextGen, das ist schon was total spannendes und tolles. Mein persönliches Problem dabei ist dann wohl eher, dass ich diesen großen Generationswechsel einfach nicht zum ersten Mal erlebe. Von 16bit auf 32bit (bzw. 64bit in meinem Fall), weiter zu 128bit. Dann waren die bits wohl alle, stattdessen konnte man hiermit ganz toll online und damit super Filme und mit dem Dritten herrlich fuchteln. Kurzfassung: Irgendwas ist immer. Ein großer Hype wird geschürt, der nicht mal unberechtigt ist, nur bleibt unter’m Strich für mich einfach eines relevant: Die Spiele machen Spaß.

Hardware X oder Hardware Y ist mir ziemlich egal, dementsprechend finde ich diesen Hype darum einfach recht unnötig. Ich kann mich noch an „meine Konsole kann drei Polygone mehr als deine“ – Zeiten erinnern – auch die waren schon albern. Doch nur, weil ich bei diesem Unfug dann nicht mitmache, heißt es nicht, dass ich mich nicht darüber lustig machen kann.

Die Idee also: Warum  nicht mal was Altes als Neu verkaufen? Nun, das ist natürlich eine total doofe Idee. Wer hier schon eine Weile liest, weiß: Ich mag doofe Ideen. Ausserdem bin ich im Zweifelsfalle auch recht konsequent, was dann wiederum für zwei Tage Spaß sorgte.

Der Plan lautete also, einfach mal aus dem Nichts ein wenig den Hype zu schüren. Nach und nach kleine Häppchen rauswerfen, damit die Fans sich freuen, natürlich mit kontinuierlicher Steigerungsrate. Ganz zum Schluss gipfelt das Alles dann in einem großem Release – in diesem Falle feines, total seriöses und überhaupt nicht parodierendes Unboxing-Video.

Da eine solche Idee durchaus dann mit ein wenig Spam verbunden ist habe ich das Ganze von Facebook, Google+ und Co. ferngehalten – bei Twitter nimmt es einem allerdings niemand übel, wenn man mal ein bisschen mehr schreibt. Prima! Idee vorhanden, Plattform ausgewählt – los ging der Spaß! Wenn schon trollen, dann auch richtig. Weiterlesen „RetroNextGen oder auch: Trollen für Profis“

Herr Fry und die nötige Portion Humor

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Vitaly Milonov. Ein Name, den man sich durchaus merken sollte. Sagt euch nichts? Ich helfe euch auf die Sprünge: Er hat das Gesetz in Russland maßgeblich mitgestaltet, welches jegliche „homosexuelle Propaganda“ verbietet.

Wie man nun folgerichtig vermuten darf, bin ich naturgemäß nicht unbedingt der größte Freund dieses Mannes. Dafür mag ich Worte, gerne auch mal ein paar mehr und in allen hübschen Farben, Formen und Kombinationen. Reden, schreiben, alles total toll. Was ich allerdings so jemanden groß sagen könnte, oder sagen wollte, kann ich nicht wirklich beantworten. Zum Glück muss ich darüber auch überhaupt nicht nachdenken, das hat nämlich jemand anders schon getan.

Stephen Fry ist ein durchaus sympatischer Mensch. Er schafft es ziemlich gekonnt, mit dem nötigem Respekt und einer vernünftigen Portion Neugier so ziemlich jedem Menschen zu begegnen, um anschließend angemessen erstaunt oder auch mal bewegt zu sein. Gerne wird alles mit einem feinen Sinn für Humor aufgenommen und einige Male muss er selbst auch einfach mal laut lachen bei dem ganzen Unsinn, den so manch einer tatsächlich an Gedanken mit sich herumtragen kann. Vitaly scheint eindeutig jemand zu sein, auf dem letzteres dann zutrifft.

Ich entdeckte neulich einen recht kurzen Clip, wo Fry eben Milonov begegnen durfte. Ganz nett im Büro hat er ihn besucht und sich von ihm diese ganze Sache mal erklären lassen. Weiterlesen „Herr Fry und die nötige Portion Humor“

Game Music Video oder auch: Ein fauler Blogger schnippelt rum

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Dinge, die ich gut kann: Zu faul sein zum bloggen. Dinge, die ich ebenfalls recht passabel hinbekomme: Videos schnippeln.

Sagt irgendwem der Begriff „AMV“ noch was? Anime Music Video? War eine Weile ja mal recht cool, macht kaum einer mehr. Schade, aber Copyright und Co. haben diese Art des selftmade entertainment langfristig doch so ziemlich gekillt.

Da Animes, obwohl ich sie durchaus schätze, jetzt ohnehin nicht grade mein Fachgebiet sind hab ich’s ja dafür dann eher mit den Videospielen. Was ich ebenfalls mag, ist Musik, in so jeder Form. Ok, in fast jeder Form. Jedenfalls hab ich mich vor längerer Zeit schon mal, ganz im Stil der erwähnten, AMV’s an eigenen mehr-oder-weniger Musikvideos versucht – mit Gamingbezug. War witzig, dann wollte meine Schnippelprogramm vor knapp über einem Jahr nicht mehr. Jetzt läuft wieder alles – und ich habe mich bereits ein paar mal wieder ausgetobt.

Bei diesen Videos versuche ich ganz gezielt nicht, die übliche „bam voll krass beste headshot alter“ – Manier zu produzieren. Ebenfalls mag ich nicht einfach nur die Story eines Spieles komplett nacherzählen. Eher ist mein Ziel, das Ganze stimmig auf die Musik anzupassen. Vorhandenes so zusammenzufügen, das dadurch im besten Falle eine eigene, kleine Geschichte entsteht, oder zumindest die Emotion und Atmosphäre des Songs eine passende visuelle Untermalung erhält.

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Ghost Recon Alpha – Der Vorfilm zu Future Soldier

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Ghost Recon – Future Soldier ist ja so eines der Games, auf die ich mit halbem Hype warte. Nur mit halbem, weil mir die Beta und die bisherigen Trailer zwar gefallen haben, ich aber auch weiß, das diese Art von Games mich eher selten wirklich lange begeistern kann. So oder so, jetzt gibt es die Vorgeschichte dazu als netten Film bei YouTube – und der lässt sich wirklich sehen und macht mir Lust auf mehr Story. Mal schauen, was dann letzten Endes das fertige Spiel bieten wird. Fest steht für mich jedenfalls, dass ich diesen Mech haben mag. Schniekes Teil. Eher unpraktisch für den täglichen Einkauf, aber man kann ja nicht immer alles haben.

Achtung: Die Herrschaften sprechen eine Menge russisch und english, nicht vergessen Untertitel anzustellen!

App-Tipp: TED – Schlaue Reden für unterwegs

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Heute mal was anderes, eine App – Empfehlung für alle Androidnutzer.  Vielleicht kennt der eine oder andere von euch bereits die TED – Talks, den Rest kläre ich kurz auf: Bei der TED – Konferenz tauschen sich alle möglichen Fachleute über ihre Ideen aus. Dort wird dann von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns bei der Orientierung, Sozialverhalten im Internet, dem Klimawandel oder geschichtlichen Themen so ziemlich alles behandelt was interessant ist. Passend dazu auch der Untertitel des Ganzen: „Ideas worth spreading“ – Ideen, die es wert sind geteilt zu werden.

Geballtes Wissen, welches auf den Punkt gebracht gut vermittelt wird ohne dabei alzu trocken zu wirken – so lässt sich das am einfachsten Beschreiben. Nun gibt es neben der recht populären Webseite auch eine App für Android. Hier kann man sich alle Videos der verschiedenen Vorträge gemütlich über sein Smartphone (oder sonstige Plattformen) anschauen, runterladen und auch weiterleiten, alternativ darf man den Vorträgen auch nur als Audio lauschen. Sehr ordentlich gemachte App, kostenlos und die Videos der TED Talks stehen ohnehin unter CC-Lizenz.

Einziges Manko: Das Ganze ist (noch) nur in englisch verfügbar. Während viele Vorträge auf der Webseite mittlerweile auch mit Untertiteln erhältlich sind, bleibt in der App bisher den nicht-englischsprachigen der Zugang natürlich erschwert. Wer hiermit allerdings keine Probleme hat dem sei diese kleine, aber feine App dringend ans Herz gelegt – soviel gut gemachtes Wissen findet man selten. Die App findet ihr direkt im Google Play Store unter dem Namen „TED Conferences“ oder unter diesem Link: Klick mich!

PS: Google ist was feines, habe grade mal noch kurz nachgeschaut und festgestellt das es auch für Apple-Jünger eine App gibt. Einfach hier entlang: iClick!