Der King tritt nach – #gamephilephoto 38

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Wisst ihr noch, damals™, als ihr mit einem Spiel automatisch der King werden konntet? Hatte ich. 1991 (ist das wirklich schon SO lange her?!), Super Nintendo. Während sowieso nur eine handvoll der coolen Kids in meiner Klasse so ein Ding besaß, hatte ich noch einen weiteren Bonus: Meine Eltern schauten nicht wirklich darauf, was der Sohnemann da so kaufte – war ja eh alles nur Spielzeug!

So begab es sich also, das ich von jetzt auf gleich direkt mal der unangefochten beliebteste sein konnte, indem ich mir einfach ein Spiel kaufte. Wie das damals so war, hab ich mir das nicht mal gekauft weil es so toll war. Vielmehr sah halt einfach die Packung schick aus. Wir hatten ja nüscht! Internet gab es nicht und auch Magazine mit Reviews und mehr hatte ich damals so überhaupt nicht auf dem Radar – in den Laden gehen, sieht schick aus, wird gekauft.

Wo die gut behüteten anderen dann also Spaß mit ihrem Super Mario und Alladin hatten, konnte ich ordentlich Backenfutter verteilen: Street Fighter II war meine neueste Eroberung! In den Klasseninternen VIP-Charts so nach oben zu schießen hielt dann zwar nur so lange, bis irgendwer irgendwann dann irgendein Mortal Kombat hatte, aber hey! Ich hatte meine 3-4 Wochen of Fame und auch danach hielt der Spaß ja an – zwar nur für mich selbst, aber immerhin. Weiterlesen „Der King tritt nach – #gamephilephoto 38“

Im Weltraum… – #gamephilephoto 22

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…hört dich niemand schreien. Was allerdings nicht nur am Sauerstoffmangel und der damit einhergehenden, nicht vorhandenen Übertragung der Schallwellen liegt – der Weltraum, der ist einfach scheissegroß. Bisschen arg unwahrscheinlich, dass einen da jemand hören würde.

Noch unwahrscheinlicher, wenn man dann als Kopfgeldjäger durch die Weiten des Alls jagd. Einen Helm zu tragen ist vermutlich eben so wenig hilfreich, weswegen unsere Protagonistin in der Metroid – Serie generell auch eher selten zum reden neigt. Warum auch, wo einen ja sowieso keiner hört.

21 Einsamkeit Super Metroid

Einsamkeit, das heißt für mich vor allem auch Isolation. Ein Spiel, was eben solches gekonnt als Gefühl zu transportieren verstand, war und ist Super Metroid. Ich, alleine gegen die Horden, vollkommen auf mich alleine gestellt. Keine Stimme, kein Text, nichts, was die Stille durchbricht – ausser der markante Schrei eines Metroiden ganz am Ende. Einsamkeit? Die fängt für mich unglaublich schön an, wenn ich aus meinen Schiff steige und den Planeten Zebes betrete.

 

 

#gamephilephoto ist mein ganz eigenes, kleines Mitmach-Blogprojekt. Interesse? Hier geht’s zur Ankündigung & den Regeln.

52 Games – Liebe

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Uhlala, die Liebe, was ein schönes Thema. Herzchen kotzen, wenn Tidus und Yuna bei Final Fantasy X rumknutschen, die wirklich tolle (Bett-)Szene mit Lucas und Carla bei Fahrenheit und ein kleiner, allseits bekannter Klempner, der regelmäßig seine Prinzessin rettet – nichts von all dem soll hier heute Thema sein. Das habt ihr euch wohl so gedacht, was?

Die Liebe… Was ist das eigentlich? Liebe, das ist Zuneigung. Das ist etwas, wovon wir immer ‚mehr‘ wollen, ohne das wir nicht auskommen möchten. Liebe ist etwas Grundlegendes, obwohl sie doch eigentlich nicht zum überleben wichtig ist wie das Atmen. Und doch, ohne sie können wir nicht.

Die erste große Liebe vergisst man nicht. Diese erste Erfahrung, dieses erste verliebt sein – da kriegt jeder doch ein wenig glasige Augen, wenn er an diesen Moment denkt. Liebe muss nicht zwingend die Zuneigung zu einer Person sein, wir können uns auch in gewisse Dinge verlieben, in Musik, in eine Geschichte, in eine Fiktion – in ein Videospiel.

Ich weiß gar nicht mehr genau, was ich da so als erstes überhaupt gespielt habe. Ich kann mich noch an irgendwas erinnern, das wohl so was wie Formel 1 darstellen sollte. Ich saß damals bei einem Freund und spielte also mit… Ja, mit was eigentlich? War es ein C64? Daran kann ich mich tatsächlich nicht erinnern. Ich weiß halt noch, dass ich dieses Rennspiel einfach nicht so besonders spannend fand. Der hatte auch noch was anderes, da musste ich mit so einem kleinen Typen eine Frau retten. Die war nämlich von einem Affen entführt worden, war aber auch nicht so toll, mit der Tastatur hatte ich da keine große Freude dran. Wenn ich mich recht entsinne, wurde der Kleine dann später Klempner, aber lassen wir das.

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52 Games – Trauer

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Oh weh, jetzt wird es melancholisch im Blog. Wer kennt es nicht, dieser schmerzliche Moment des Verlustes. Dieser Moment, wo man seine kleine Geschwister verprügeln muss, weil grade der 200-Stunden – Spielstand von Pokémon gelöscht wurde. Nein, Moment – das war eine andere Emotion. Arschloch-Laune ist auch eine Emotion, oder…?

Verlust trifft es trotzdem auf den Punkt. Schon recht früh in meiner Spielerlaufbahn durfte ich erleben, dass Games mehr können als nur unterhalten.

Ein Spiel, wenn meisterlich geschaffen, versteht es, mich in seinen Bann zu ziehen. Es lässt mich eine Welt erleben, die ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht ausmalen hätte können und füllt diese mit Charakteren, welche ich auf ihren Abenteuern gerne begleite. Das Spiel erzählt mir Geschichten, Geschichten aus dieser Welt und von den Personen in ihr. Geschichten, die dafür sorgen, dass mir diese Figuren ans Herz wachsen und ich auch ein Teil dieser Welt werde. Ok, Minecraft vielleicht weniger, aber das ist ein anderes Thema.

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52 Games – Teamwork

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Schön, doofes Thema Steampunk erledigt, tolles Thema Teamwork am Start. Na DA kann man doch wieder wunderbar viel zu schreiben!

Nein, ich werde jetzt nichts zu den ganzen supertollen Coop-Games schreiben. Irgendwer hat sich bestimmt schon reichlich über Gears of War und Halo, über Army of Two und Left 4 Dead, Resident Evil 5 und Mass Effect 3 oder Borderlands ausgelassen. Neumodischer Schnickschnak, wird sich doch eh nicht durchsetze… oh, ich schweife ab.

Also ich hab ja schon Coop gezockt, da habt ihr das noch Zweispielermodus genannt. Wirklich, so ganz am Anfang schon, direkt bei der ersten Konsole. Sogar bei meinem ersten eigenen Spiel! Ok, bei beiden. Super Mario World war ja beim Super Nintendo dabei, ich rede jetzt aber mal von Super Mario Kart. Da war Teamwork nämlich tatsächlich wichtig!

Mittlerweile weiß ja jeder wie Mario Kart funktioniert, braucht ich ja niemanden erklären. Die ganze Mario Sippe heizt mit Karts durch die Gegend, bewirft sich dabei mit Bananen und Panzern und knallt sich gegenseitig auch mal die Luftballons weg – Partyspaß pur also. Das man dem anderen dabei nix gönnt ist ja selbstverständlich. Es geht aber auch anders, oder besser: Es muss anders!

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52 Games – Geschichte

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Nach langer Pause wird jetzt fleißig aufgeholt. Geschichte… Ja, lange Geschichte, warum es so lange hier still war. Ein simpler Umzug kam dazwischen, allerdings garniert mit einmonatiger Wohnungslosigkeit weil man auf einen Schlüssel warten muss und beim Kumpel auf der Couch pennt. Toll! Immerhin war die Couch toll, der Kumpel auch (ich vermisse ein bisschen das schnarchen) und ich hatte Zeit. Viel Zeit. Scheisse, hatte ich viel Zeit. Da ich schlauerweise meine Konsolen und Games überall verteilt hatte, gab es wirklich jede Menge von dieser Zeit. Allerdings hatte ich den DS im Gepäck, damit lässt’s sich eben auch beim Kumpel auf der Couch oder woauchimmer man sich dann grade rumtreibt aushalten. Eben diese „Chance“ habe ich dann genutzt und ein schönes, altes Spiel ausgegraben.

Eigentlich schon 1995 erschienen dauerte es jedoch über eine Dekade, bis Chrono Trigger dann letzten Endes auch mal in unseren Breitengraden offiziell erschien. Als wirklich gelungene Neuauflage für den Nintendo DS hab ich mir das Ding auch auch direkt geholt – nur um es dann nicht zu spielen. Also, doch, ja, so’n bisschen halt. Ach, machen wir uns nix vor: Wir sind alle verwöhnt. Drei Meter gelaufen, zwei Tage Pause… Wo muss ich noch mal hin? Na, halt von vorne anfangen. Sei es noch so großartig, in diesen alten Spielen nimmt einen keiner an der Hand. „Follow me“ alla Call of Mutti findet man hier nicht, da ist Ausdauer gefragt. Wie erwähnt, davon hatte ich ja zwangläufig genug. Weiterlesen „52 Games – Geschichte“