Ryo, der nächste Bitte!

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„Geduld ist eine Tugend“. Haben sie mal gesagt. Damit meinten sie wohl eher weniger moderne Videospiele, hier geht nämlich eigentlich alles sehr flott. Abgesehen von manchen Ladezeiten und den ungeliebten „Warte 2 Minuten oder zahle X um Y sofort zu erhalten“ – Undingen bei diversen mobile games sind wir doch eigentlich Geschwindigkeitsmäßig recht verwöhnt. Hier eine Explosion, da der nächste Checkpoint und, oh sieh mal, dem da vorne musst du einfach nur hinterherdackeln, meist geht es recht zügig zur Sache. Das war aber nicht immer so.

Klar, natürlich gab es da Sonic, wo schon beim ersten Titel das ‚Gotta go fast‘ perfekt passt. F-Zero und Co. natürlich ebenso, doch waren Spiele oft auch eine gemütlichere Angelegenheit – Textboxen, durch die man sich erst mal durchklicken muss, anstatt flott geschnittener Cutscenes waren oft der Standart der Erzählkunst. Doch selbst, als dank großzügigem Speicherplatz das geschriebene Wort immer öfter der gesprochenen Synchro weichen durfte, gab es noch genügend Fälle, bei denen ordentlich Sitzfleisch vorrausgesetzt wurde. Weiterlesen „Ryo, der nächste Bitte!“

52 Games – Fortsetzung

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Fifa 13, PlayStation 3, Call of Duty 17, Xbox 720, Super Street Figher 78 Ex Alpha Superduper Bam Deluxe Tournament Ironfist Edition… Doch, Fortsetzungen sind etwas total Tolles. Ob man sie immer braucht steht auf einem anderen Blatt.

Interessanterweise hatte ich vor kurzem erst eine reichlich hitzige Diskussion mit einem Kollegen über ein recht verwandtes Thema – Evolution oder Innovation? Er war ein heißer Verfechter des Erstgenannten, ich wiederum stimmte natürlich, wie könnte es anders sein, für Zweiteres. Sein Standpunkt: Wir brauchen Evolution. Die WiiU ist nicht schlecht, aber da muss mehr ‚Power‘ kommen. Mehr Hardware. Das war es bisher immer, was das Medium Videospiel vorangetrieben hat.

Ich hielt dagegen, das grade eine Wii durch den Verzicht auf mehr Power, dafür mit dem Fokus auf neuartige und innovative Techniken bei der Steuerung eines geschafft hat: Die Ausbreitung des Games hat ganz neue Käuferschichten erschlossen und damit dann auch die Gemeinde der Spieler deutlich erweitert. Das ist, meiner Meinung nach, immer zu begrüßen, weil nur so dann auch die Spiele als solches mal in der „Mitte der Gesellschaft“ ankommen – wenn jeder spielt, sind wir da angekommen wo wir Gamer doch jahrelang hinwollten.

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52 Games – Stadt

52 Games neg

Für das achte Thema bei 52 games mach ich heute mal was anderes. Immer nur dasselbe wird ja auch langweilig, auf geht’s…

Liebes Tagebuch.

Heute war ganz tolles Wetter. Erst war ich ein wenig im Suzume – Park, da hab ich dann ein bisschen trainiert. Man weiß ja nie, wann man das mal gebrauchen kann. Danach bin ich spazieren gegangen. Unterwegs hab ich Kurita-San getroffen und kurz überlegt mir eine neue Jacke bei ihm zu kaufen. Hab ich dann aber doch nicht gemacht.

Danach bin ich dann weitergegangen. Liegt ein bisschen Schnee rum, ich glaub ich hab den Weihnachtsmann gesehen. Dann war mir langweilig und ich bin kurz ins Slot-Casino. Hab aber nix gewonnen, schade.

Ich hab mit der Frau geredet, die den Fisch verkauft. Und mit dem Mann der die Fußbälle verkauft. Die haben sich alle gefreut mich zu sehen. Ich hatte eigentlich Lust auf einen Happy Burger, aber der Typ redet immer nur und gibt mir nie was zu essen. Da hatte ich dann immer noch ganz doll Hunger.

Danach bin ich zu der Spielhalle gegangen, das war lustig. Hab das Motoradrennen gespielt, das find ich ganz toll. Ich hatte noch ein bisschen Geld über, also hab ich mir draußen noch eine Spielfigur geholt. Hab jetzt einen kleinen Sonic, den wollte ich schon immer haben. Ich habe erst überlegt mir noch eine zu kaufen, hab das dann aber doch nicht gemacht.

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