Multifanboyentwicklung

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Fanboys. Ja, ich kriege bei denen auch oft ein wenig die Krise. Alles ist doof, was nicht wie das eine, das wahre Produkt ist. Call of Duty ist natürlich besser als Battlefield, PlayStation rockt alles, #pcmasterrace und Battlefield ist natürlich besser als Call of Duty… oder… ach.

Was ich dabei oft genug versuche in den Hintergrund zu schieben: Ich war auch mal nicht besser. „Get N or get out“ – Nintendo über alles! PlayStation? Dreck, ich hatte mein N64! Und Perfect Dark war nun mal geiler. Conker auch. Und Mario. Turok. Paper Mario. Excitebike 64. Jet Force Gemini. Ocarina of fucking time!

Wer hier aktuell seine Runden auf meinem Blog oder sonst wo dreht dürfte feststellen: Ich liebe viele Spiele – und das auf allen möglichen (und oft auch unmöglichen) Plattformen. Was ist denn da passiert? Ganz einfach: Die Dreamcast. Weiterlesen „Multifanboyentwicklung“

26 Games – Frisch gerollt

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Diese Blogprojekte sind schon toll. Ich mag diese ganzen positiven Nebeneffekte, die so etwas mit sich bringt. Man lernt ein paar neue Blogs kennen, im Idealfall verirren sich auch mal ein paar neue Leser zum eigenen Blog und, im speziellen Falle der Games-Projekte, hat man Grund dazu, mal wieder in der eigenen Sammlung zu stöbern. Also ICH komme dazu, der Rest der Welt hat ja nur noch eine Steambibliothek.

Passend zum „J“ stellte ich dann allerdings fest, dass es da sooo viel irgendwie gar nicht gibt. Jak and Daxter hat mich jetzt nicht so umgehauen, zu Journey kann ich nur wahlweise zu viel oder zu wenig schreiben, so wird das nix. Bleibt also nur ein alter Favorit: Jet Set Radio!

Ganz aktuell ist das nämlich bei mir sehr angesagt. Der Grund: Der akut bescheuerte Winter.

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26 Games – Von Mäusen, Katzen und Pfeilen

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Ist die Katze aus dem Haus, platziert man Pfeile auf dem Raster.

Ok, der Spruch ging wohl eigentlich anders. Die Katze ist aber schon eine ganze Weile aus dem Haus, an großes Tanzen ist hier nicht mehr zu denken. Was von der großen Sause bleibt sind nur noch viele Pfeile, eine handvoll Raketen und Mäuse. Sehr viele Mäuse.

Gratisspiele sind schon eine zweischneidige Sache. Manchmal bekommt man sie, weil im Gegenzug die Kreditkarteninformationen geklaut wurden. Aber hey, kommt vor, hier, nimm Littlebig Planet dafür! Ok. Danke, Sony. Manchmal bekommt man auch was ganz großartiges, weiß zumindest jeder Nintendo64 – Käufer zu berichten. Super Mario 64 für lau war jedenfalls alles andere als verkehrt und ist nicht umsonst bis heute noch eine Messlatte.

Manchmal, da passiert aber weder was schlimmes noch bekommt man direkt ein bestes Spiel aller Zeiten. Manchmal, da bleibt eine Firma einfach ihrer Linie treu. Und die ist ungewöhnlich. Da gibt es dann keinen altbekannten Klempner, da gibt es keine Entschuldigungsgoodies, da gibt es einfach so was total schräges, um etwas Neues einzuführen: Onlinegaming.

Oh, natürlich, heute ist das keine große Sache mehr. Alles ist irgendwie ständig mehr oder weniger online. Freundeslisten, Erfolge, vom Smartphone über den aktuellen Handheld kann alles auch fast alles mit Internet. Das war natürlich nicht immer so.

Erinnert sich noch so mancher an die Geräuchkulisse einer Dial-Up-Verbindung? Fidelüüdööööööbrdiiii? Nix mit DSL, vielleicht grade mal ISDN? Surfgeschwindigkeiten, die ich so langsam heute nicht mal mehr im Wald über’s Handy hätte? Super, genau die goldene Zeit meine ich, wo alles noch neu und toll war. Und sowas musste man ja den Leuten auch erst mal beibringen.

Im Falle von Sega dachte sich da dann wohl einer: „Hey, wir haben doch diese Konsole, hier, dingens. Dreamcast, genau. 6 Milliarden Spieler! Genau, unser Slogan. Klar, Schwachsinn, aber lass‘ doch mal was machen. Online, und so. Was schräges! Schräg können wir, dafür lieben uns die Leute!“

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26 Games – Bildschirmfüllende Ballerei

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Manchmal spielt einem der Zufall ja glücklich in die Hände. Man schlendert nichts ahnend durch ein Kaufhaus, in der Tasche ein kleiner, armseeliger Rest des letzten Geldes, ohne bestimmte Kaufabsichten. Stöbert mal hier, schaut mal dort, kramt ein wenig in den Regalen und Angeboten.

Ohne es bedacht zu haben stößt man per Zufall auf ein dargebotenes Stück, welches man normalerweise wohl links liegen lassen würde. Da der Zufall ja allerdings hier eine Rolle spielt und Zufälle, so ist es ihre Natur, eher selten den vorhergesehenen Bahnen folgen, entschließen wir uns quasi gegen unseren Willen und die Vernunft für einen Kauf.

Zuhause auf der heimischen Couch angekommen stellen wir uns dann gerne die Frage, warum wir das jetzt eigentlich gemacht haben. Eine vernünftige Antwort finden wir nicht. Was macht man nun? Im Zweifelsfalle das Beste daraus. Was im Fallen eines Videospiel-Spontankaufes dann „mal antesten“ bedeutet.

Aufstehen, Konsole an, Spiel auspacken. Noch mal skeptisch auf die Verpackung schauen. Naja, fünf Euro. So schlimm kann es ja nicht werden, und wenn – dann waren es nur 5,-€. Spiel einlegen. Pad in die Hand.

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52 Games – Fortsetzung

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Fifa 13, PlayStation 3, Call of Duty 17, Xbox 720, Super Street Figher 78 Ex Alpha Superduper Bam Deluxe Tournament Ironfist Edition… Doch, Fortsetzungen sind etwas total Tolles. Ob man sie immer braucht steht auf einem anderen Blatt.

Interessanterweise hatte ich vor kurzem erst eine reichlich hitzige Diskussion mit einem Kollegen über ein recht verwandtes Thema – Evolution oder Innovation? Er war ein heißer Verfechter des Erstgenannten, ich wiederum stimmte natürlich, wie könnte es anders sein, für Zweiteres. Sein Standpunkt: Wir brauchen Evolution. Die WiiU ist nicht schlecht, aber da muss mehr ‚Power‘ kommen. Mehr Hardware. Das war es bisher immer, was das Medium Videospiel vorangetrieben hat.

Ich hielt dagegen, das grade eine Wii durch den Verzicht auf mehr Power, dafür mit dem Fokus auf neuartige und innovative Techniken bei der Steuerung eines geschafft hat: Die Ausbreitung des Games hat ganz neue Käuferschichten erschlossen und damit dann auch die Gemeinde der Spieler deutlich erweitert. Das ist, meiner Meinung nach, immer zu begrüßen, weil nur so dann auch die Spiele als solches mal in der „Mitte der Gesellschaft“ ankommen – wenn jeder spielt, sind wir da angekommen wo wir Gamer doch jahrelang hinwollten.

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52 Games – Comic

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„Jeeeet Seeet Raaddioooooooooooooooooooooooo!“

Reicht das? Beim Thema Comic fällt mir sofort Jet Set Radio ein, inklusive dem geilen Dj Professor K, dem unverbrauchten Look, dem ungewöhnlichen Spielprinzip und der unfassbar geilen Musik.

Ernsthaft. Kein Titel hat jemals den Begriff „Next Gen“ so sehr verdient wie dieser, als er damals für die Dreamcast erschien. Wo mich Soul Calibur wegen der Optik und Shenmue mit seiner Story und Interaktionsvielfalt beeindrucken konnten, schaffte es dieses Game mit seiner herrlich schrägen Art sofort, das ich von vorne bis hinten in meine Konsole verliebt war. Gab’s noch andere Spiele in 2000? Echt? Muss an mir vorbeigegangen sein, Jet Set Radio hat sie alle weggerockt.

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52 Games – Tradition

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Tradition. Tradition! Früher war alles besser! Oder doch nicht? Square ist doof, weil die jetzt auch Enix heißen und Resident May Duty macht auch keinen Spaß mehr. Hach, Gamer und Traditionen, irgendwie ein zweischneidiges Schwert.

Ich breche jetzt mal mit der Tradition, hier immer nur über ein einzelnes Spiel zu schreiben. Stattdessen erzähle ich euch jetzt einen Schwank aus meiner Jugend, ist ja auch mal was. Wisst ihr noch, früher? Also ganz früher, als wir alle noch Fanboy waren? Nein, wartet – könnt ihr ja gar nicht. So lange kennt ihr mich noch gar nicht und ausserdem verwurste ich meine Meinung auch noch nicht so lange öffentlich. Gut, also mal von Anfang an.

Super Nintendo. Damals, 92. Steile Laufbahn fing an. Gameboy kurz danach. Ein NES, günstig von einer Kollegin abgekauft. Zeldamariometroid. Alles. N64, woah! Direkt zum Start! Und dann? Na, erst mal nix. GameCube dauert noch. PlayStation? Ach, die Krüppelgrafik will doch keine Sau. Kommt, schauen wir mal, was wir uns in der Videothek so über’s Wochenende holen können. Ich brauch was Frisches!

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52 Games – Einsamkeit

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Ja leck mich fett, da kommt doch tatsächlich mal ein Thema wo ich wirklich bis auf den letzten Drücker überlegen muss und bis zum Schluss KEINE Ahnung habe, über welches Spiel ich schreiben soll. Bisher hat es dann höchstens gedauert, weil ich mich bei den verschiedenen Alternativen nicht entscheiden konnte. Irgendwie hatte ich bei keiner Idee das Gefühl, das es so richtig passen würde.

Silent Hill 2. Lebt von Isolation, von diesem Gefühl auf sich alleine gestellt zu sein. Kommen aber auch andere Leute vor, auch die Suche nach der eigenen Frau sorgt ja dafür, dass ein Ende dieser Einsamkeit das Ziel ist. Shadow of the Collosus hat der da schon ganz toll geschrieben und das neue SSX zu nennen mit der Begründung einsam an der Highscoreliste meiner Freund zu stehen kam mir dann doch ein weeenig zu abgehoben vor. Obwohl’s stimmt.

Blieben also diese Massen an Spielen, die sonst keiner mag. Ich neige dazu, mich ja gerne nerdmäßig unbeliebt zu machen. Akutes Beispiel gefällig? Mir gefällt ja der Look von Dante im neuen Devil May Cry… Lassen wir das lieber.

Was nehmen wir also? Genau, etwas, womit jetzt mal so keiner rechnet.

Phantasy Star Offline

Verzeihung, eigentlich Phantasy Star Online. GOTT, was hab ich das geliebt. Gott, was liebe ich das immer noch. Meine Eltern wohl weniger, mussten die ja schließlich die Telefonrechnung bezahlen. So ist das halt, wenn der Sohn als nerdiger Konsolero natürlich das erste MMO-Rpg für Konsolen auch online spielen muss. Damals, back in the golden days, wo das Internet noch Geld pro Minute gekostet hat. Dial-Up. Inklusive fidelidüüüüoobbbrrriii – Geräuschen beim Verbindungsaufbau. Unzählige Stunden, diverse Charaktere, hunderte und noch mehr getötete Monster auf dem wundervollen Planeten Ragol.

Was das jetzt mit Einsamkeit zu tun hat? Naja, schon mal versucht mit der Dreamcast heutzutage online zu gehen? Eben. Deswegen nenne ich es ja auch liebevoll Phantasy Star Offline. Und spiele es trotzdem noch, weil ich das Gameplay liebe, auch wenn ich da dann halt nur noch alleine rumstampfen darf. Forever alone auf Ragol. ❤

 52 Games ist ein Blogprojekt von Zockwork Orange

Edit:

Der Vollständigkeithalber möchte ich erwähnen, dass ich, kaum das der Artikel online ging, via Skype darauf hingewiesen wurde es gäbe ja private Server. Dem ist tatsächlich so, und ich hatte durchaus das Vergnügen dort schon zu spielen. Das Problem: Mal versucht, heutzutage mit einem 33,6k Analogmodem online zu gehen…? Eben… 😉

52 Games – Stadt

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Für das achte Thema bei 52 games mach ich heute mal was anderes. Immer nur dasselbe wird ja auch langweilig, auf geht’s…

Liebes Tagebuch.

Heute war ganz tolles Wetter. Erst war ich ein wenig im Suzume – Park, da hab ich dann ein bisschen trainiert. Man weiß ja nie, wann man das mal gebrauchen kann. Danach bin ich spazieren gegangen. Unterwegs hab ich Kurita-San getroffen und kurz überlegt mir eine neue Jacke bei ihm zu kaufen. Hab ich dann aber doch nicht gemacht.

Danach bin ich dann weitergegangen. Liegt ein bisschen Schnee rum, ich glaub ich hab den Weihnachtsmann gesehen. Dann war mir langweilig und ich bin kurz ins Slot-Casino. Hab aber nix gewonnen, schade.

Ich hab mit der Frau geredet, die den Fisch verkauft. Und mit dem Mann der die Fußbälle verkauft. Die haben sich alle gefreut mich zu sehen. Ich hatte eigentlich Lust auf einen Happy Burger, aber der Typ redet immer nur und gibt mir nie was zu essen. Da hatte ich dann immer noch ganz doll Hunger.

Danach bin ich zu der Spielhalle gegangen, das war lustig. Hab das Motoradrennen gespielt, das find ich ganz toll. Ich hatte noch ein bisschen Geld über, also hab ich mir draußen noch eine Spielfigur geholt. Hab jetzt einen kleinen Sonic, den wollte ich schon immer haben. Ich habe erst überlegt mir noch eine zu kaufen, hab das dann aber doch nicht gemacht.

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