Betrug an der Front

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Es gibt wenige Spiele, die mich über einen wirklich sehr langen Zeitraum begeistern können. Noch seltener schaffen das Spiele, bei denen der Fokus auf den Online-Multiplayer liegt. Zu oft habe ich mich daran versucht, zu oft ging die Motivation daran doch sehr schnell wieder flöten. Das lag zum Teil daran, dass ich bevorzugt Teamplayer bin – findet sich keiner meiner Leute zu einer zünftigen Partie, nehme ich wahllose Leute aus den Weiten des Internet nur bedingt als Alternative in Kauf. Wenn dann noch die Server von Cheatern überflutet werden, ist die Laune innerhalb von Minuten verflogen.

Dementsprechend mag ich Titel, bei denen Online seitens der jeweiligen Firmen für Ordnung gesorgt wird. Gecheatet? Bannhammer. Ganz einfach. Immer feste druff, dann ist’s für den Rest nämlich angenehmer.

Einer der wenigen Titel, die ich wirklich sehr viel gespielt habe, war Halo 3. Wo ich die Story des Singleplayer nur „ok“ fand, rockte mich das Getümmel dann im Multiplayer. Mit der Zeit fanden sich eine handvoll Leute, mit denen ich allabendlich Runde um Runde zockte. Leider blieb ein schwarzes Schaf dabei nicht aus. Weiterlesen „Betrug an der Front“

Kinect – No love, no fuck

Games neg

Du wolltest mich ficken.

Mir war von Anfang an klar, dass das mit uns beiden nicht funktionieren wird. Ich mein, du hast dich immer versucht möglichst gut zu präsentieren. Die Nummer mit dir wäre einfach die Beste, die ich je haben könnte. Hast du zumindest gesagt. Für mich hörte sich das immer so an, als sollte ich dir einfach nur den Arsch hinhalten, würde mir halt irgendwie Spaß machen, hast du gemeint. Wovon du auch überzeugt warst: Du kannst jeden kriegen. Was du dabei übersehen hast: Du bist ein Arschloch.

BuckXbone

Ich weiß, die Leute sind regelmäßig verwundert. Ich lebe meine, naja, ‚Vorliebe‘ ja wirklich echt offen aus. Ich hab da noch nie ein Geheimnis draus gemacht, warum auch? Ich steh zu dem, was ich bin. Ich würde lügen, wenn ich behauptete, es mache mir keinen Spaß. Natürlich macht es mir Spaß! Ich steh‘ auf eine gute Nummer, egal wie kurz oder lang, wie laut oder leise sie ist, ob hart und dreckig oder sanft und zärtlich, hauptsache Spaß. Es gab für mich nie ein zu alt oder zu schräg, und besonders die Exoten haben es mir immer angetan. Was soll ich sagen? Ich mag’s gerne ungewöhnlich. Sollen die anderen doch einfach ihre Standartnummer machen, ich steh halt auf die Extasen der speziellen Art.

Wir wissen beide, das ich echt ordentlich rumgehurt habe, bisher hab ich’s noch mit so ziemlich jeden getrieben. Ich war nie wählerisch, solange ein nettes Paket dabei war. Auf meiner Couch, im Bad, in der Küche oder irgendwo draußen, selbst in der Schule, auf der Arbeit, das war mir immer egal. Ich hab sogar mal einen bei mir im Schrank versteckt, damals, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, damit die nichts davon mitbekommen. Wenn du das grade liest Mutti: Entschuldige, ich konnte einfach nicht anders, es war nicht böse gemeint.

Du hast gedacht, ich wäre leicht zu haben. Du hast eine Sache dabei vergessen: Ich lasse mich nicht ficken.

Das ist etwas, was bisher noch fast jeden verwundert hat. Leute wie ich, die stehn da doch drauf, heißt es dann. Tun wir das? Ich glaube, wir müssen uns mal über ein paar Vorurteile unterhalten. Weiterlesen „Kinect – No love, no fuck“

52 Games – Verschwörung

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Ah, was wären große Geschichten ohne große Verschwörungen? „Trust no one!“ hören wir mehr als oft. Manchmal schon zu oft, wirklich überraschen lasse ich mich mittlerweile eher selten, zumindest was Storywendungen angeht. Reisen wir also ein wenig in der Zeit…

Als Topagentin hat man’s gar nicht mal so leicht. Klar, man hat ein sexy Outfit und alles weitere, anstrengend ist der Job trotzdem. In der Zukunft wollen große Konzerne nicht nur unser aller Wohl, sondern auch mehr Macht. Gut, das ist auch heute schon so, aber lassen wir das. Jedenfalls lasse ich mich grade elegant durch die Großstadt fliegen, weil ich einen Doktor befreien soll. Dieser scheint „relvante Informationen“ zu besitzen – was auch immer mein Chef mir damit sagen will. Damals wie heute galt: Jeder weiß nur so viel, wie er muss. Anscheinend muss ich nicht viel mehr wissen.

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