Update: Inventur abgeschlossen, Museum eröffnet

Games neg

Letzte Woche schreib ich unter dem Titel Sammler, lass die Hosen runter ein wenig davon, meine Sammlung hier mal katalogisieren zu wollen. Knapp eine Woche später kann ich jetzt sagen: Verdammt, es ist NOCH mehr als ich geschätzt hatte…

Ich habe mich wirklich durch meine komplette Wohnung gewühlt. Ich habe Fotos von Covern erstellt. Zu jedem Titel Infos zusammengetragen, wann was rauskam, wer’s entwickelt und wer gepublished hat. Alle Zeitschriften rausgekramt, ebenfalls von allen Fotos gemacht. Nur mal so: „Ungefähr 200 Magazine“ schrieb ich. Ha. Ahahaha. Knapp an die 300 waren es dann. Na, kann ja mal passieren. Übersicht und so.

Anschließend an WordPress gesetzt. Neuen Blog erstellt, rumgebastelt am Design, Menü, Struktur im Hintergrund, Bilder hochgeladen, alles eingepflegt… Kurz: Einfach mal seit dem Artikel letzter Woche nichts anderes gemacht, als meine komplette Sammlung online zu stellen. Immerhin, nach zwei freiwilligen Nachtschichten kann ich jetzt stolz sagen: Fertig! Weiterlesen „Update: Inventur abgeschlossen, Museum eröffnet“

Sammler, lass die Hosen runter

Games neg

Wie ihr vermutlich mitbekommen haben dürftet schreibe ich hier auf meinem Blog über alle möglichen Games. Von alt bis neu, von mainstream über casual bis komplett schräg. Das ist kein Zufall, schließlich wohne ich mehr oder weniger in einem Museum. Ich bin Sammler. Horter. Kurator. Messi?

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Ein Teil meine Sammlung

Manchmal bin ich mir selbst nicht so sicher, was genau ich jetzt eigentlich bin. Ich bevorzuge in der Regel dann doch das gediegene „Sammler“. Ab 10+ Plattformen zum zocken und keineahnungwievielen Spielen verliert man halt gerne ein wenig den Überblick. Überblick ist dieses mal auch mein Stichwort.

Wie der eine oder andere schon mitbekommen haben dürfte mag ich den Begriff des „Pile of Shame“ nicht. Was bei mir wohl schlicht daran liegt, dass ich einen eben solchen hatte, nur knapp 10 Jahre, bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Zu viele Games, zu wenig Zeit, alles auch zu spielen. Irgendwann wurde es dann SO viel, dass ich definitiv niemals mehr alles spielen konnte – oder wollte. Ich hatte überhaupt kein Interesse mehr daran, auch jedes Spiel, was ich bekam, komplett spielen zu wollen.

Ein einfaches Beispiel: Kung Fu. Kam… irgendwann für’s NES raus. Ist eines der ersten Beat ‚em Ups. Wollte ich deswegen haben. Effektive Spielzeit, seit es in meiner Sammlung landete? 2 Minuten. Das ist jetzt etwa 12 Jahre her.

Ich bin einfach unglaublich verknallt in dieses Medium Videospiel. Ich mag die Cover und deren Artworks. Ich mag viele Spiele wegen ihres Gameplays. Ich mag manche einfach nur, weil sie einen schönen Soundtrack haben, und andere bleiben im Regal, weil sie irgendwas besonderes haben. Manchmal kann ich es selber nicht mal genau bezeichnen, aber es ist halt da. Persönlicher Bezug oder sowas halt. Jedenfalls: Geliebt wird jedes einzelne in meiner Sammlung, jedes auf seine Art und Weise.

Was ich allerdings seit ungefähr einer Ewigkeit vor mir herschiebe: Ich will meine Sammlung katalogisieren.

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