26 Games – Ersatzkiller auf dem Käfer-Rave

26 Games neg

Ach, die Neunziger! Das war meine Kindheit, da bin ich aufgewachsen. Loveparade und alles andere auch. Ein Jahrzehnt, für das man sich heute irgendwie gerne ein bisschen fremdschämt – oftmals nicht unberechtigt. Die 90’s hatten aber neben vielen Peinlichkeiten (Yes, I look at you Hyper-Hyper) auch eine Menge Cooles zu bieten. Zum Beispiel Profikiller.

Ein Flug über eine Großstadt. Ein Club. Blitzende Lichter. Tanzende Menschen. Alles im halbdunkel, die Kamera folgt den Schritten eines Mannes. Vor dem VIP-Tisch bleibt er stehen. Die Jungs dort sehen nicht grade freundlich aus, Klischeegangster. Er stellt eine einzelne Patrone auf den Tisch. Bleibt einfach ganz entspannt stehen. Der Kerl am Tisch blickt auf die Patrone. Schaut dem Killer ins Gesicht. Der lächelt einfach nur und alles an ihm sagt: „Versuch’s. Du hast keine Chance.“

Ich weiß wirklich nicht, woran es liegt. Ich habe immer wieder gehört, dass viele Replacement Killers gar nicht mal so toll fanden. Unverständlich, grade der Film hat ein Level an Coolness, was ich bis heute selten so gesehen habe. Alleine diese Eröffnungsszene mit Chow Yun Fat, wie oft ich mir die mittlerweile gegeben habe. Was fest steht: Sie wäre nur halb so cool gewesen, wenn die passende Musik nicht dagewesen wäre. Chrystal Method – Keep Hope Alive. Irgendwie ironisch.

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