26 Games – Doppelt feiner Linienrotierer

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Letzte Woche war ich ein wenig experimentell, was meine Spieleauswahl angeht. Dieses mal darf ich mich um den Buchstaben „D“ kümmern. Sehr schön, da kann ich doch endlich mal ein paar Worte über etwas schreiben, was ich sowieso schon eine Weile vorhatte, ohne so recht einen Anfang zu finden!

Das ich prinzipiell was mit Musikspielen anfangen kann, dürfte mittlerweile bekannt sein. Das ich dabei Dinge wie Guitar Hero gerne aussen vor lasse ebenfalls. Mich reizen dann eher Titel wie Beat Hazard oder Rez, auch wenn letzteres wohl eher grob in das Genre passt. Kurz, um mich zu begeistern dürfen die Titel gerne mal ein wenig ungewöhnlich sein.

Double Fine dürfte vielen ein Begriff sein, zumindest deren Spiele: Psychonauts, Brütal Legend, zuletzt der Fokus auf kürzere Downloadtitel wie Costum Quest oder The Cave – die Jungs und Mädels haben ein gutes Händchen für schöne Spiele. Vor geraumer Zeit haben sie jetzt mal was ganz anderes gemacht, weg vom Adventure-Simulations-Rollenspiel-Genre versuchten sie sich dieses mal mit einem musiklastigem Titel an etwas Neuem – mit Erfolg!

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Ein mal Comics zum hierlesen und mitnehmen, bitte!

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Ich habe da so eine heimliche Liebe. Yps-Hefte waren die Einstiegsdroge, He-Man und Co. folgten. Spätestens bei Neon Genesis Evangelion und Spawn war ich allerdings wieder raus – Comics, die sind eigentlich fantastisch, kosten allerdings auch gerne ein bisschen was. Was für mich dann eher unschön ist, weil meine Lesegeschwindigkeit doch recht hoch ist. Soll heißen: Man reiche mir ein Lustiges Taschenbuch und gebe mir 10 Minuten. Länger brauche ich nicht, dafür sind mir die Dinger dann in der Regel schlicht zu teuer.

Abhilfe gibt’s dann ja dank Internet überall: Gute Geschichten finden sich in jeder Form, Farbe und variablen Nerdlevel. So toll Webcomics auf der einen Seite also sind, so ungerne mag ich stundenlang an den Pc gebunden sein. Genau da kommt Comic Rocket passend!

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Ingress – Paranoider Wiederstand

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Es ist halb 1 in der Nacht. Die Bürgersteige sind längst hochgeklappt. Leere Straßen. Wolken ziehen am dunklen Himmel ihre Bahnen. Regen liegt in der Luft. Es ist kalt.

Ich ziehe den Reisverschluss meiner Jacke ein wenig höher. ‚Wart mal kurz‘, sage ich. ‚Ich muss mal eben hacken.‘ Eine mechanische Stimme sagt mir, dass jemand in den Channel kommt. „N’abend! Oh, ist der Red wieder unterwegs?“ Natürlich bin ich das. Irgendwer muss es ja machen. Sonst werden hier überall die XM verteilt, wer weiß schon, was die alles anrichten. ‚Ja‘ sage ich, nach einer kleinen Pause füge ich hinzu: ‚Fuck, wieder nur Kacke bekommen. Egal, hier sind ja noch’n paar Portale.‘

Es ist halb 1 in der Nacht. Der Regen lässt noch auf sich warten, während ich durch die Gegend laufe und meine mobile Datenflat mit einem Teamspeakbesuch ordentlich ausreize. Portale, XM, Hacks… Ingress lautet das Spiel. Eines von dieser „GPS-based Augmented Reality“ – Sorte. Und es macht Spaß. Also ‚Spaß‘ – wenn man halt um halb 1 Nachts nicht besseres zu tun hat. Ich hab nichts besseres zu tun. Irgendwer muss es ja machen.

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Technischer Firlefanz, Ideenlosigkeit und Mobilitätsstillstand

Und schon wieder so eine lange Pause auf dem Blog. Nicht nur hier tut sich grade nichts, auch mein Livestream dümpelt grade vor sich hin. Der Grund? Technische Probleme, Ideenlosigkeit und zu viel Mobilität.

Was den Blog angeht, fehlten mir einerseits die Ideen für neue Artikel und andererseits tat sich da ein großer Haufen Arbeit auf. Dropbox war nämlich der Meinung, mir aufgrund von „too much traffic“ spontan mal das Konto temporär zu sperren. Resultat: All die hübschen Music Mondays waren damit teils unbrauchbar, weil jeder Player nur noch ein „file not found“ ausspuckte. Großes Kino.

Mittlerweile hab ich mich da allerdings mal drangesetzt und alle Songs dank YouTube neu eingebettet, so gut es ging. Dabei musste ich leider auch ein paar Anpassungen machen, einige Anspieltipps sind auch komplett rausgeflogen, wenn es vom jeweiligen Künstler schlicht nix zu finden gab – Indie halt. Lieber eine direkte Verlinkung zum Album als eine Empfehlung mit totem Player, dachte ich mir. Immerhin wieder was gelernt, auf Dropbox-Einbettungen werd ich in Zukunft in der Form eindeutig verzichten.

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Twitterclients – Social Media Überdosis

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Neben der Website und den offiziellen Apps gibt es einige Möglichkeiten, Twitter zu nutzen. Wer den Service viel und regelmäßig nutzt, insbesondere mit mehreren Accounts, schaut sich früher oder später in der Regel nach einem passenden Client um.

Als langfristiger Nutzer von TweetDeck war ich nun nicht wirklich begeistert, als Twitter gesten bekannt gab, eben diesen Client in seiner aktuellen Form bald einzustellen. Nachdem ich auch um die „finale“ Version am Pc schon weitestgehend lieber einen Bogen gemacht habe,  hartnäckig die ältere Version unter Adobe Air nutzte (dank gefühlter 80% mehr Features) und auch mein Android Smartphone mich eben via TweetDeck auf dem Laufenden hielt müssen nun also Alternativen her – nur welche?

Zum Glück hab ich genug Langeweile Zeit, um zu stöbern und zu testen. Nur einen Tag später bin ich jetzt also schlauer, nur Notifications mag ich grad nicht mehr. Gleichzeitig 5 Twitterclients auf dem Smartphone UND 3-4 weitere am Pc laufen lassen heißt vor allem eines: Sobald EIN Tweet kommt, blinkt piept zwitschert pfeift und vibriert alles. Egal, immerhin kann ich jetzt mal weit ausholen und über alle möglichen (oder unmöglichen) Programme was schreiben.

Für die Rahmenbedingungen: Mein Pc läuft liebevoll unter Win 7, während mein HTC Desire HD nicht das Neueste ist und „nur“ mit Android 2.3 auskommen muss. Insofern mag die eine oder andere App unter Android also aus meinen Testmöglichkeiten herausfallen, ebenso natürlich alles unter iOS. Falls ein Client für beide Geräte zu haben ist, behandle ich die Versionen trotzdem getrennt, weise allerdings natürlich auf die jeweilig andere App hin. Davon abgesehen wurde alles, soweit möglich, mit (mindestens) zwei Twitteraccounts + Facebook getestet (privates Profil + Fanpage). Wer ansonsten weitere Empfehlungen oder Erfahrungen hat (z.B. auch für iOS) darf sich natürlich gerne in den Kommentaren austoben!

Lange Rede, kurzer Sinn: Es folgen nun diverse Clients, angefangen bei den Windows-Varianten!

Achtung: Am Ende des Artikels finden sich zwei Updates. Weitere folgen, sobald es was Neues zu berichten gibt.

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Hipsterbilder und mehr – Über Instagram, PicPlz, Yfrog und Co.

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Wer viel Social Media nutzt, grade auch mobil mit einem Smartphone wie ich, wird vielleicht des öfteren auch mal das eine oder andere Bild posten wollen. Facebook bietet natürlich direkt die Möglichkeit, Bilder im eigenen Profil hochzuladen und dort dann entweder eingeschränkt oder öffentlich zugänglich zu machen. Auch Twitter bietet mittlerweile, gemeinsam mit Photobucket, einen eigenen Dienst für die Einbindung von Bildern. Doch es gibt auch noch andere Seiten und Services, auf deren jeweilige Möglichkeiten ich heute einmal eingehen möchte.

*Update: Unter diesen Artikel habe ich mal das eine oder andere Update zusammengefasst.

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App-Tipp: TED – Schlaue Reden für unterwegs

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Heute mal was anderes, eine App – Empfehlung für alle Androidnutzer.  Vielleicht kennt der eine oder andere von euch bereits die TED – Talks, den Rest kläre ich kurz auf: Bei der TED – Konferenz tauschen sich alle möglichen Fachleute über ihre Ideen aus. Dort wird dann von der Funktionsweise des menschlichen Gehirns bei der Orientierung, Sozialverhalten im Internet, dem Klimawandel oder geschichtlichen Themen so ziemlich alles behandelt was interessant ist. Passend dazu auch der Untertitel des Ganzen: „Ideas worth spreading“ – Ideen, die es wert sind geteilt zu werden.

Geballtes Wissen, welches auf den Punkt gebracht gut vermittelt wird ohne dabei alzu trocken zu wirken – so lässt sich das am einfachsten Beschreiben. Nun gibt es neben der recht populären Webseite auch eine App für Android. Hier kann man sich alle Videos der verschiedenen Vorträge gemütlich über sein Smartphone (oder sonstige Plattformen) anschauen, runterladen und auch weiterleiten, alternativ darf man den Vorträgen auch nur als Audio lauschen. Sehr ordentlich gemachte App, kostenlos und die Videos der TED Talks stehen ohnehin unter CC-Lizenz.

Einziges Manko: Das Ganze ist (noch) nur in englisch verfügbar. Während viele Vorträge auf der Webseite mittlerweile auch mit Untertiteln erhältlich sind, bleibt in der App bisher den nicht-englischsprachigen der Zugang natürlich erschwert. Wer hiermit allerdings keine Probleme hat dem sei diese kleine, aber feine App dringend ans Herz gelegt – soviel gut gemachtes Wissen findet man selten. Die App findet ihr direkt im Google Play Store unter dem Namen „TED Conferences“ oder unter diesem Link: Klick mich!

PS: Google ist was feines, habe grade mal noch kurz nachgeschaut und festgestellt das es auch für Apple-Jünger eine App gibt. Einfach hier entlang: iClick!