Achtung, bunt: Ein Gamerezept zum Kofferrausch

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Perfect Dark. Zwei Worte, ein Game – dieser Spiel wird wohl ewig mein liebster Shooter bleiben, auch wenn die Optik (Ja, liebe Pc-Kinder) natürlich alt und, wie auf dem N64 so oft, auch gerne dezent verwaschen daher kommt. Doch was Umfang, Story, Spielbarkeit und insbesondere Multiplayer angeht, haut das Ding auch heute noch so manchen Spiel gehörig was um die Ohren. Grade letzteres, der Mehrspielermodus, hatte es mir schon immer angetan.

Eine Auswahl aus rund 40 Waffen, jede mit zwei Funktionen, dazu knapp 10 verschiedene Arenen. Jeder gegen jeden oder doch lieber Teams? Vielleicht auch Paintballs, damit es ein wenig bunter wird? Welche Songs laufen im Match und wie wäre es vielleicht mit Zeitlupe? Alternativ auch gerne erhöhte Geschwindigkeit, oder das gute, alte one-hit-kill? Oh, und was ist mit Simulanten?!

Simulanten sind, auch wenn der Begriff irreführend wirken mag, in Perfect Dark natürlich nicht irgendwelche Möchtegernkranken, ganz im Gegenteil – bis zu acht dieser CPU-Gesellen lassen sich einstellen, damit, falls mal grade keine Freunde zur Hand sind (oder zusätzlich dazu!), trotzdem ordentlich der Multiplayer gerockt werden kann. Kann auch nicht jedes Spiel (I look at you, Halo). Von leicht bis DarkSim (das sind die, welche nach 2 Sekunden die beste Waffe haben und euch damit quer durch die Arena zwischen die Augen schießen) kann man hier jedem eine Schwierigkeit zuweisen. Reicht noch nicht? Prima – dann einfach noch einen Charakter definieren!

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#gamephilephoto no. 7: Auch mal zieh’n?

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Schon wieder eine Woche rum! Heimlich war’s, und nicht jedes gewünschte Geheimnis konnte gelüftet werden.

Warum muss ein Präsidentschaftskandidat sterben und, viel wichtiger, warum kam Massimo nie wirklich dazu, Baphomets Fluch zu spielen? Man weiß es nicht, darf die Geschichte aber immerhin bei ihm nachlesen. Ebenfalls mysteriös: Was verpasst man, wenn man nicht am Geheimgeschehen teilnimmt? Gut, dass Naddels uns hier teilhaben lässt. Da blieb für Minkitink nur noch die Frage offen, warum es nicht mehr Geheimnisse aufzudecken gab in Tomb Raider.

Genug gerätselt, obwohl das dieswöchige Thema vielleicht auch nicht immer laut ausgesprochen werden sollte. In der nächsten Runde dreht sich alles um den Rausch. Weiterlesen „#gamephilephoto no. 7: Auch mal zieh’n?“

Who you gonna call? Nintendo!

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Ah, die goldene Prä-Netz-Zeit. Die, wo man Spiele noch kaufte, weil hübsche Bilder auf der Verpackung waren und man nicht schon vor dem Release wusste, wie viele Eastereggs und wo zu finden sind, sondern stattdessen den Tipps & Tricks – Abschnitt in Heften gelesen hat. Heften. So… Spiele… Hefte… kennt ihr…nicht?

Wie dem auch sei, so begab es sich, dass ich ziemlich angefixt von diversen Publikationen brav wie wohl so ein paar sehr viele andere auf Ocarina of Time wartete. Und Gott, passt dieses Spiel gut zu dem Thema „Geheimnis“. So viel zu entdecken! Die rätsellastigen Tempel! Die ganzen Herzteile! Hundert Skultulas! Zig versteckte Höhlen mit Rubinen und Kram und hach! Und eine Windmühle.

Diese Windmühle befindet sich im beschaulichen Dorf Kakariko. An sich nichts besonderes, in ihr lernt man irgendwann mal die Hymne des Sturmes und kann zusätzlich noch im Verlauf des Spieles ein Herzteil ergattern. Ein drittes Geheimnis eben jener Windmühle ist ein kleiner Gang, welchen man allerdings nur via Enterhaken über ein anderes Dach erreicht, indem ein Holzpfeiler anvisiert wird. Viel zu sehen gibt es hier dann nicht, ausser zwei Treppen, welche am Absatz ein Huhn beherbergen – da freut sich das Hühnerfederallergiemädchen (das Wort wollte ich schon sehr lange mal benutzen) aber sehr!  Weiterlesen „Who you gonna call? Nintendo!“

Mysteriöses #gamephilephoto No. 6

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Geht’s nur mir so oder gehen die Wochen momentan schneller rum? Jedenfalls schnell genug, dass es schon wieder Zeit für eine frische Portion Highlights ist!

Dinge sammeln ist in Spielen wahrlich nichts Seltenes, ein Aufwand dagegen schon. Um so schlimmer, wenn einem dann alles genommen wird – so geschehen bei Yade in Mario Party. Ebenfalls weg dürfte ein beträchtlicher Teil Lebenszeit sein, welcher nicht grade wenig von Spartan investiert wurde: 3.872 Stunden gingen bei Borderlands ins Land mit seiner Vampiristic Queen of Chronospheres. Doch während Spartan diese Zeit wohl kaum zurück möchte, wünscht sich selbiges dafür El Spotto – keine Sorge, mein Freund, du bist nicht alleine. Sammelorgien in diversen Rare-Titeln habe ich zu genüge erlebt!

Verschwundene Zeit, verschwundene Sterne, verschwundene Entwickler – sehr mysteriös, das alles! Wozu dann immerhin das nächste Thema passt, in dieser Woche dreht sich nämlich alles um das Geheimnis.

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Collect ALL the things!

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Schöner Triumphbogen, wirklich schön. Passt leider nicht zu dem Wasserspiel. Aber der wiederum passt so wunderbar zu dem Sofa, nur den Teppich sollte ich wechseln. Bei der Gelegenheit könnte ich direkt auch noch die Tapete oben mal runterreißen, hab ja diese großartige Tempelwand. Die auch zu den Laternen passt. Unten stelle ich dann noch den Glastisch hin. Und das Schwert…

Das Schwert kommt dann in den Keller. Neben das andere Schwert. Und dem Tiger. Die Pokale brauch ich ja auch grade nicht. Doof, dass meine Schränke schon voll sind. Dann halt in’s andere Haus rüber – eines reicht mir nämlich nicht. Ich will schließlich meine NES-Spiele noch irgendwo hinstellen können! Weiterlesen „Collect ALL the things!“

Neue Runde, neues Glück – #gamephilephoto 5

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Eine erholsame Woche liegt hinter uns, alle sind wonnig-ausgeruht und offenbar ist auch niemand eingeschlafen. Gut so, hier kommen die Highlights!

Ordentlich durchkneten lassen durfte man sich bei Naddels. In der schönen Stadt Schleiede darf man seine Pokémon massieren lassen, was auch für so manche Entwicklung nötig ist – nur wer auch mal entspannt, kommt im Leben weiter! Stürmisch-paradox war es bei Yade, welche sich eine Melodie beibringen ließ, die sie eigentlich schon benutzt hatte… oder so. Alles bisschen kompliziert mit der Hymne des Sturmes. Weniger komplex lief es dafür dann bei El Spotto, bei dem die Planetenforschung dann dem äh… Koitus vorzuziehen ist. Alles viel stressfreier.

Genug entspannt, liebe Teilnehmer! Das nächste Thema naht, bitte ein mal ordentlich strecken und sammeln – Sammler ist der nächste Begriff! Weiterlesen „Neue Runde, neues Glück – #gamephilephoto 5“

Pling, oder auch: Ein Tag am Pad

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*pling*

Eines der wohl bekanntesten *pling* der Spielehistorie dürfte wohl der Startsound des guten, alten Gameboy sein. Zu oft durften wir alle dieses Geräusch hören – nur um danach das Modul zu entfernen, reinzupusten, wieder anschalten: *pling*. Es brennt sich ein wenig ein.

Hardwaretöne sind eine dieser vielen Sachen, die ich mag. Der Startsound der Dreamcast ist pure Liebe. Die erste Xbox hingegen war einfach nur hässlich, was ihre Soundkullise angeht. Der Nintendo DS wiederum gefällt mir, ebenso das legendäre SEEEEGAAAAAA-Jingle. Unvergessen auch der Klang des Menüs eines jeden Final Fantasy oder Perfect Dark, Easter Egg-ige Klangvarianten des GameCube Start-Ups und mehr.

Doch wir sind ja bei #gamephilephoto, und Töne lassen sich eher schwer in Bildern fassen. Trotzdem verbinde ich dieses Bild mit einem wunderbar entspannenden Klang. Weiterlesen „Pling, oder auch: Ein Tag am Pad“

#gamephilephoto No. 4 – Heute ganz gemütlich

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Ungeduld wohin man schaut – anscheinend versüße ich einigen mit dem Projekt hier den ansonsten eher unbeliebten Montag. Wie gut, dass heute wieder ein ebensolcher ist und ihr euch auf ein neues Thema freuen dürft. Doch zuvor wie üblich: Vorhang auf für die Highlights!

„Klein“ ist vielleicht nicht unbedingt ein Begriff, den man mit Lara Croft angesichts gewisser körperlicher Merkmale normalerweise verbinden würde. Dank verschwindend geringer Installationsgröße hatte Sk3y jedoch auch zu Tomb Raider eine passende Anekdote für uns. Ebenfalls passend aus guter, alter Zeit war der Beitrag von Massimo – ein Competition Pro 500! Wer jetzt grade leuchtende Augen hat darf sich einerseits „alt“ nennen und andererseits darüber freuen, damals™ wohl so manch durchzockte Nacht erlebt zu haben. Auch klein, dafür aber durchdachte war dann der Tiny Death Star bei Snobi – eines dieser Spiele, die ich eigentlich schon längst mal selbst gespielt haben wollte.

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Heute Russland, morgen die Welt!

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Groß, größer, am größesten. Noch viel größererer! Alles muss groß sein, Umfang, Spielzeit, Endboss… Das Thema ist aber klein und ich mag’s klein. Nicht, dass ich die Colosse in Shadow of the Ebensolche nicht mögen würde, im Gegenteil. Pikmin sind aber viel putziger, die Schrumpfkanone in Duke Nukem macht Laune und meine kleinen Gameboy-Spiele hatte ich auch schon immer lieb. Klein muss aber nicht immer lieb und putzig sein, es geht auch ganz anders.

Schnupfen. Am Anfang bin ich ein ganz harmloser Schnupfen. Man will schließlich nicht auffallen, jedenfalls nicht zu früh. Antibiotika kann mir kaum was, dafür hab ich gesorgt. Ich lasse mich auch über Wasser übertragen, über Land sorgen die Vögel dafür. Bald werde ich Paranoia auslösen, aber das Organversagen spare ich mir, sonst bemerkt man mich schon und schnell ist’s vorbei mit mir.

Da winterliche Lande nicht grade meine Stärke sind, habe ich natürlich eine Kälteresistenz – heute Russland, morgen die Welt! Mein Name ist Redzillus und ich bin ein Virus. Wenn der letzte Mensch infiziert wurde wird es Zeit für’s Koma. Das Heilmittel? Ach, als wenn das noch fertig würde. Gegen mich kommt keiner an, ich wurde schließlich speziell designed, um die Menschheit auszulöschen! Weiterlesen „Heute Russland, morgen die Welt!“

…und zum Dritten! #gamephilephoto No. 3

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Runde 2 vorbei, schön war’s – im puren Wortsinn. Schönheit liegt zwar im Auge des Betrachters, aber an der Menge der verschiedenen Artikel merke ich: Ihr lasst eure Sicht offenbar gerne schweifen.

Yade pickte sich dieses mal das wundervolle Ōkami heraus. Ganz passend findet sie hier auch einfach alles schön, wo ich ihr kaum wiedersprechen mag – wer ein mal dieses Spiel live sehen durfte, der weiß, wie schön Spiele sein können. Naddels erzählte derweil eine leicht abgewandelte Geschichte vom hässlichen Entlein, was am Ende doch ein schöner Schwan wird. Auch wenn erst Tante Google befragt werden musste und danach professionelles Doping folgte, aber was tut man nicht alles für (oder mit?) sein Pokémon. Vor lauter Schönheit wusste sich Minkitink dafür gar nicht mehr zu entscheiden (olle Regelbrecherin!) und präsentiert dafür dann direkt einen ganzen Stapel hübscher Landschaftsaufnahmen – ich kann’s ihr nicht verübeln, stehe ich ja selbst oft genug in Spielen einfach nur herum um die Aussicht zu genießen.

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Eine handvoll Perfektion

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Eine Menge Spiele versuchen perfekt zu sein. Die Grafik ist top, das Gameplay ist natürlich immer revolutionär und überhaupt ist alles das Beste, Tollste, Neueste. Natürlich stimmt das in der Regel nicht so ganz, und den Vergleich der Zeit hat hier noch kaum was standgehalten. Selbst Meilensteine wie Ocarina of Time haben spürbar Federn lassen müssen, spielt man sie nach heutigen Maßstäben.

Gibt es sowas wie Perfektion also gar nicht bei Spielen? Für mich schon, allerdings eher auf Seiten des Spielers. Schon mal einen Speedrun geschaut? Es ist durchaus beeindruckend, wie manche ein Game gradezu verbiegen, nicht nur das Spiel spielen, sondern mit dem Spiel spielen, mit seinen Regeln und Gesetzen, um noch eine halbe Sekunde schneller zu sein als der jeweils aktuelle Rekordhalter.

Perfektion ist bei Speedruns quasi die Grundessenz, auf der alles weitere Aufbaut. Perfektion ist allerdings auch eine Grundzutat, wenn wir uns über Schönheit unterhalten. Schön ist etwas, dessen Mängel wir übersehen können, was wir stundenlang anschauen können, in dem wir versinken können. Weiterlesen „Eine handvoll Perfektion“

Runde 2 bei #gamephilephoto

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Eine kleine Blogidee. Ich hatte einfach nur eine kleine Blogidee. Nach der ersten Runde bin ich schon beeindruckt, dass sich ein feiner Stapel Leute dazu aufraffen konnte bei dem Unfug mitzumachen und viele tolle Beiträge eingereicht wurden! Wenn das so weiterläuft wird es ein verdammt hübsches Jahr – durch euch!

Meine Higlights zum Thema Anfang war unter anderem der Beitrag von El Spotto. Er berichtet in einer wahren Odysee von seinem ersten Mal – leider ohne Pornofunk, dafür mit Gänsehaut pur dank dem ersten Zelda in 3D! Ein mächtiges Erlebnis – „Doch mit großer Macht kommt auch große Verantwortung, vor allem dem eigenen Taschengeldbeutel gegenüber.“ Wahre Worte, El Spotto. Ähnliches dürfte auch Sk3y berichten, der gemeinsam mit einem Kumpel einen Shoppingausflug unternahm. Gefunden hat er dabei nicht nur Final Fantasy VIII oder die Erkenntnis, dass Pixel eine Menge Emotionen auslösen können – auch eine Freundschaft fand hier ihren Anfang. Doch alles das wäre nie passiert, wenn nicht ein amerikanischer Physiker in den 50ern Tennis for Two erfunden hätte. Wie gut, dass Meggy nicht nur besonders schnell mit dem Einreichen ihres Beitrages war, sondern uns auch direkt noch eine kostenlose Geschichtsstunde liefert.

 

Nachdem nun also ein Anfang gemacht ist kommen wir direkt zum nächsten Thema. Bei Runde zwei von #gamephilephoto geht es dieses mal nun um Schönheit.

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Hallo, Blumenmädchen – Ein Anfang vom Ende

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Es gibt da so zwei Gefühle, die sind sich gar nicht mal unähnlich, auch wenn sie doch sehr fern scheinen. Das eine ist, zu spät auf einer Party aufzukreuzen. Man hat einfach das Beste schon verpasst. Im Gegensatz dazu steht das Gefühl, ähnlich einem Weinkenner einfach nur lange genug gewartet zu haben, dass etwas die nötige Reife erlangt hat, um es jetzt endlich auch richtig genießen zu können.

Ich weiß nicht, wer mit dem Begriff angefangen hat, aber vor einiger Zeit sprachen dauernd alle möglichen Leute von ihrem „Pile of Shame.“ Gemeint waren damit dann die Spiele, die sich wunderbar staubfängerisch auf feinen Stapeln türmten – ohne jedoch gespielt zu werden. Sei es mangels Zeit, weil anderes grade spannender war oder einfach Faulheit, jeder hatte auf ein mal diese Schamstapel und ich war verwirrt: Wofür schähmen sich da eigentlich alle? Meine Wohnung ist ein begehbarer Pile of Shame, nur nenn ich das „Sammlung“. Als wenn ich jemals alles spielen könnte oder wollte, was sich hier bei mir auftürmt. Ich bin wohl eindeutig eher der Typ, der Dinge einfach haben will, um sie zu haben, so lange sie eine gewisse Klasse erkennen lassen.

Zwangsläufig heißt das nun natürlich auch, dass sich hier durchaus eine beachtliche Menge an Games angesammelt hat, die einen gewissen Neid erwecken können. Weil sie selten sind, weil sie begehrt sind, weil sie jeder kennt und haben mag – aber eben nicht (mehr) hat. Mein Pile of Neid ist allerdings gleichzeitig auch ein Pile of Unverständnis, wenn ich dann sage, dass ich dies oder das aber noch gar nicht gespielt habe. „Aber das ist so toll!“ höre ich dann, oder „Das muss man gespielt haben!“. Letzterem stimme ich oft auch zu und hole dann und wann tatsächlich mal uralte Spiele aus grauer Vorzeit aus dem Regal, um sie nach Jahren oder Jahrzehnten tatsächlich anzufangen.  Weiterlesen „Hallo, Blumenmädchen – Ein Anfang vom Ende“

Blogprojekt #gamephilephoto – Los geht’s!

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Da hat man mal eine kleine Idee zu einem Blogprojekt und auf ein mal kommen sie alle aus ihren Löchern. Schöne Sache, wenn direkt ein paar Leute mitmachen wollen, so wird’s auf jeden Fall für alle spannender!

Wer’s grade erst für sich entdeckt: Die Ankündigung zum Projekt findet ihr hier. Ausserdem hab ich noch eine Twitter-Liste angelegt mit den Leuten, die teilnehmen. Wer mag, findet hier ein mal alle auf einem Blick.

So, ohne weitere, lange Umschweife will ich dann mal gleich zur Sache kommen.

Den Anfang bei #gamephilephoto macht dann der Begriff… Anfang. Ha! Jetzt hattet ihr mit etwas Spektakulärem gerechnet, denkst’e!

Gibt es einen Titelbildschirm zu sehen, wo ein Spiel seinen Anfang nimmt? Vielleicht auch etwas aus einem Serienteil, der eure Liebe zur selbigen dann entfacht hat? Oder ein Screenshot vom ersten Spiel, was ihr gespielt habt? Mein Bild lacht mich schon vom Desktop aus an, der Artikel kommt dann in ein paar Tagen – ich will euch nichts vorweg nehmen!

Dann mal auf, fleißig in die Tasten gehauen, und bis nächsten Sonntag (21.09.) hier in die Kommentare gepostet*. Ich freu mich auf eure Beiträge!

 

*Pingbacks funktionieren natürlich ebenso.

Mal was Neues: Mitmachblogprojekt #gamephilephoto

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Auf Twitter geht in letzter Zeit ein, wie ich finde, recht hübscher Hashtag rum: #cinephilephoto. Wer’s nicht kennt, ein mal simpel erklärt: Wer nominiert wird postet ein Bild aus einem Film (der entweder einfach so toll ist, oder weil die Szene toll ist, man den Schauspieler mag – was auch immer) und nomiert dann drei weitere Leute, die wiederum ihr Bild posten und so weiter.

Ich mag die Idee und wurde auch mal nominiert, wobei ich dann mehr aus Spaß noch ein weiteres Bild postete: Eine Szene aus Final Fantasy 7, genauer ein Bild aus dem Cosmo Canyon. Fand ich hübsch, saß grade vor dem Spiel und dachte mir halt, #gamephilephoto wäre auch mal hübsch…

…auch mal hübsch? Eigentlich nicht nur hübsch, die Idee ist gar nicht mehr so schlecht! Wenn man das Ganze jetzt noch mit Themen versehen würde… und so ein langfristiges Blogprojekt wie 52 Games wäre auch mal wieder fein! Macht aber keiner, also muss man (sprich: Ich) das eben selber machen. Und weil mir Dinge, wo andere mitmachen, generell noch die Liebsten sind, seid ihr alle aufgerufen fleißig teilzunehmen!

#Gamephilephoto – Was‘ denn das?

Jeden Montag gebe ich einen neuen Begriff vor. Eine Woche lang* habt ihr dann Zeit, ein Bild zu posten nebst Text, warum grade das so passt. Bei den Begriffen werde ich keine zu starren Vorgaben machen, stattdessen bin ich eher gespannt, wie ihr das dann für euch auslegt. Ebenso müsst ihr keinen Roman schreiben (ihr dürft aber!), ein kleiner Text reicht auch. Von mir selbst kommt neben der jeweiligen Ankündigung natürlich dann auch immer artig ein Wochen-Recap sowie ein eigener Beitrag mit Bild.

Wann geht’s los? Weiterlesen „Mal was Neues: Mitmachblogprojekt #gamephilephoto“

Kinect – No love, no fuck

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Du wolltest mich ficken.

Mir war von Anfang an klar, dass das mit uns beiden nicht funktionieren wird. Ich mein, du hast dich immer versucht möglichst gut zu präsentieren. Die Nummer mit dir wäre einfach die Beste, die ich je haben könnte. Hast du zumindest gesagt. Für mich hörte sich das immer so an, als sollte ich dir einfach nur den Arsch hinhalten, würde mir halt irgendwie Spaß machen, hast du gemeint. Wovon du auch überzeugt warst: Du kannst jeden kriegen. Was du dabei übersehen hast: Du bist ein Arschloch.

BuckXbone

Ich weiß, die Leute sind regelmäßig verwundert. Ich lebe meine, naja, ‚Vorliebe‘ ja wirklich echt offen aus. Ich hab da noch nie ein Geheimnis draus gemacht, warum auch? Ich steh zu dem, was ich bin. Ich würde lügen, wenn ich behauptete, es mache mir keinen Spaß. Natürlich macht es mir Spaß! Ich steh‘ auf eine gute Nummer, egal wie kurz oder lang, wie laut oder leise sie ist, ob hart und dreckig oder sanft und zärtlich, hauptsache Spaß. Es gab für mich nie ein zu alt oder zu schräg, und besonders die Exoten haben es mir immer angetan. Was soll ich sagen? Ich mag’s gerne ungewöhnlich. Sollen die anderen doch einfach ihre Standartnummer machen, ich steh halt auf die Extasen der speziellen Art.

Wir wissen beide, das ich echt ordentlich rumgehurt habe, bisher hab ich’s noch mit so ziemlich jeden getrieben. Ich war nie wählerisch, solange ein nettes Paket dabei war. Auf meiner Couch, im Bad, in der Küche oder irgendwo draußen, selbst in der Schule, auf der Arbeit, das war mir immer egal. Ich hab sogar mal einen bei mir im Schrank versteckt, damals, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, damit die nichts davon mitbekommen. Wenn du das grade liest Mutti: Entschuldige, ich konnte einfach nicht anders, es war nicht böse gemeint.

Du hast gedacht, ich wäre leicht zu haben. Du hast eine Sache dabei vergessen: Ich lasse mich nicht ficken.

Das ist etwas, was bisher noch fast jeden verwundert hat. Leute wie ich, die stehn da doch drauf, heißt es dann. Tun wir das? Ich glaube, wir müssen uns mal über ein paar Vorurteile unterhalten. Weiterlesen „Kinect – No love, no fuck“

26 Games – Simple Backpfeifen

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6 Tasten für 6 Angriffe. Ein Steuerkreuz. Eine handvoll Combos pro Charakter. Das sind so ziemlich die Standartzutaten eines jeden Prügelspieles der 90er, die gloreichen golden Jahre. Street Fighter, Mortal Kombat, Killer Instinct. Sword of Samurai. Art of Fighting. Prügeln war damals irgendwie mehr in, oder?

Aus dem Pc-Lager höre ich ab und an mal was von dieser schlimmen ‚Konsolifizierung‘ der Spiele. Gemeint ist meist: Simplifizierung. Warum auch nicht, denke ich mir. StarCraft macht mit seinen 500 Tasten bestimmt Spaß. Oder DayZ mit immerhin 30 belegten Knöpfchen. Halo Wars funktioniert allerdings auch mit deutlich weniger, ohne dabei schlecht zu sein. Shooter brauchen auch nicht mehr hundert Waffen-Schnellwahl-Optionen. Simplifizierung ist nicht immer schlecht.

Zurück zu den Backpfeifen. Street Fighter II. Damit war ich der King, ausser mir hatte das nämlich damals keiner. Heute ist’s ja anscheinend normal, mit 12 Jahren schon Pro in Call of Duty zu sein, zu meiner Zeit (damals™) wohl eher eine Seltenheit. Nicht nur, weil es noch kein Call of Duty gab, eher, weil Eltern tatsächlich das ganze deutlich kritischer beäugten. Also meine zumindest. Ausser bei Street Fighter. Komische Eltern.

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26 Games – Frisch gerollt

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Diese Blogprojekte sind schon toll. Ich mag diese ganzen positiven Nebeneffekte, die so etwas mit sich bringt. Man lernt ein paar neue Blogs kennen, im Idealfall verirren sich auch mal ein paar neue Leser zum eigenen Blog und, im speziellen Falle der Games-Projekte, hat man Grund dazu, mal wieder in der eigenen Sammlung zu stöbern. Also ICH komme dazu, der Rest der Welt hat ja nur noch eine Steambibliothek.

Passend zum „J“ stellte ich dann allerdings fest, dass es da sooo viel irgendwie gar nicht gibt. Jak and Daxter hat mich jetzt nicht so umgehauen, zu Journey kann ich nur wahlweise zu viel oder zu wenig schreiben, so wird das nix. Bleibt also nur ein alter Favorit: Jet Set Radio!

Ganz aktuell ist das nämlich bei mir sehr angesagt. Der Grund: Der akut bescheuerte Winter.

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26 Games – Emotional bekannte Fürsorge

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Genug Winterpause, fast einen Monat nüscht gemacht hier. Ich faule Socke, ich. Zeit, mal wieder hier ein wenig frischen Wind rein zu lassen und, ganz nebenbei, auch ein paar Artikel zu 26 Games nachzureichen. Uhem.

Was hab ich verpasst? 3 Buchstaben. Namentlich das unerwartet emotionale H, das bekannte Y und ein fürsorgliches I. Klingt ja machbar. Bis auf das Y. Fieses Ding. Weil „fies“ bei mir gerne „kurz“ bedeutet und kurze Artikel mit zwei Absätzen eher doof sind, schmeiße ich einfach mal alle Buchstaben ein einen Topf, rühre um, und serviere alles als großes Gericht. Gamingeintopf nach Redmaker-Art, sehr lecker.

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26 Games – Damit das Spaß macht

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Shooter.

Na, schon gelangweilt? Kann ich verstehen, ich bitte trotzdem darum, vielleicht doch ein paar Zeilen weiterzulesen. Also noch mal von vorne:

Shooter.

Ja, ich weiß. Alles das gleiche. Explosion hier, Schlauch da, kennen wir alle. Spielt sich auch alles identisch. Ok, die Gegner haben bei Halo ein bisschen mehr drauf, bei Battlefield gibt’s mehr Teamplay und Call of Duty ist Micheal Bay’s Videospiel-gewordener feuchter Traum. War aber mal alles anders.

Damals™. Also Prä-Halo. Vor den Zweistickstandartsache. Seid ihr alt genug, um euch zu erinnern? Nix online, nix 64+ Spieler, nix 60fps. Mehr als 10fps bei viel Action waren schon toll. Aber 64 ist ein gutes Stichwort, ich krame nämlich wieder was von Nintendos letztem, großem Modulschlucker aus.

Nur zur Begriffsklärung: Der Konsolenshooter steuert sich mit 2 Sticks. Die Tastenbelegung ist bei allen Titeln relativ identisch, der Look etwas anders. Geballert wird überall, so weit sind sie sich immerhin einig. Aufgaben? Die beschränken sich auf „von Punkt A nach B“ oder „hole C von D“. Nur um dann mit C von A nach B zu laufen. Also von D aus. Ach, ihr wisst schon. Follow me!

Es gab eine Zeit (damals™), wo Shooter auf einer Konsole selten waren. Alleine schon, weil sie technisch jetzt auch nicht vielleicht die Glanzstücke waren, zugegeben. Mal Doom auf dem Snes gespielt? Eben. Lasst es. Doch dann passierte etwas interessantes: Turok. In 3D. Also richtigem 3D, wo auch die Gegner keine platten Bitmaps mehr waren. Und es passierte noch etwas interessantes: Es machte Spaß.

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