Im Weltraum… – #gamephilephoto 22

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…hört dich niemand schreien. Was allerdings nicht nur am Sauerstoffmangel und der damit einhergehenden, nicht vorhandenen Übertragung der Schallwellen liegt – der Weltraum, der ist einfach scheissegroß. Bisschen arg unwahrscheinlich, dass einen da jemand hören würde.

Noch unwahrscheinlicher, wenn man dann als Kopfgeldjäger durch die Weiten des Alls jagd. Einen Helm zu tragen ist vermutlich eben so wenig hilfreich, weswegen unsere Protagonistin in der Metroid – Serie generell auch eher selten zum reden neigt. Warum auch, wo einen ja sowieso keiner hört.

21 Einsamkeit Super Metroid

Einsamkeit, das heißt für mich vor allem auch Isolation. Ein Spiel, was eben solches gekonnt als Gefühl zu transportieren verstand, war und ist Super Metroid. Ich, alleine gegen die Horden, vollkommen auf mich alleine gestellt. Keine Stimme, kein Text, nichts, was die Stille durchbricht – ausser der markante Schrei eines Metroiden ganz am Ende. Einsamkeit? Die fängt für mich unglaublich schön an, wenn ich aus meinen Schiff steige und den Planeten Zebes betrete.

 

 

#gamephilephoto ist mein ganz eigenes, kleines Mitmach-Blogprojekt. Interesse? Hier geht’s zur Ankündigung & den Regeln.

Heimisches #gamephilephoto

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Ach, Heimat. Das ist da, wo man sich wohl fühlt, oder wie war das?

Für mich gibt es wenig schöneres, als die Stille meiner eigenen vier Wände zu genießen. Reinkommen, Sachen hinwerfen und sich freuen, dass alles so ist wie man’s mag.

Der Hamster rotiert fröhlich in seinem Rad, der Goldfisch zieht seine Runden durch’s Glas. Der Bonsai muss zum Glück nicht gegossen werden, sonst wäre er vermutlich schon längst eingegangen. Der Terminplaner sagt mir, dass grade nichts ansteht, während aus dem Gramophon leise eine Melodie tönt. Die grünen Schränke beißen sich zwar ein bisschen mit der restlichen Einrichtung, aber die kann ich ja bald mit was passenderen ersetzen. Weiterlesen „Heimisches #gamephilephoto“

Nachtrag #gamephilephoto: Abhängigkeit

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Zu den Dingen, die ich noch nie wirklich verstanden habe, gehören diese Leute, welche Spiele nur auf einen großen Bildschirm genießen können. Egal ob am Pc oder der Konsole, Gaming-to-go scheint für manche minderwertiger zu sein.

Meine persönliche Zock-Laufbahn startete zwar selbst mit einem Snes – ein Gameboy folgte allerdings sehr flott danach. Und mit eben diesem habe ich letzten Endes genau so viel gespielt, wie mit der ‚großen‘ Variante. Pixelschubsen funktioniert für mich, unabhängig von der Bildschirmgröße, und bietet grade mobil auch so manchen Vorteil. Ja, so ein Battlefield mag ich auf den großen Schirm sehen, ok, ein Zelda funktioniert allerdings bei beiden Varianten tadellos. Silent Hill Origins auf der PSP zeigt mir, dass, sobald Kopfhörer dazu kommen, auch Horror exzelent klappt und von den aktuell unzähligen Stunden mit einem Smash Bros. for 3DS oder Monster Hunter 4 Ultimate mag ich gar nicht erst anfangen. Weiterlesen „Nachtrag #gamephilephoto: Abhängigkeit“

#gamephilephoto 19: Späte Liebe durch Technik

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„Lieber spät als nie“ heißt es so schön. Wie passend, wo ich einerseits hier grade einen Begriff meines eigenen Blogprojektes nachhole, als auch gleichzeitig von einer Liebe berichten kann, welche durch gewisse Umstände erst mit viel Geduld bei mir ankam.

Damals™, diese Zeit, wo alles noch schön war und die Spiele generell sowieso viel besser als heute, war eigentlich gar nicht alles besser. Ich bin ja der überzeugten Meinung, dass Nostalgie oft den Blick verschleiert und uns vergessen lässt, das Damals™ eben nicht alles besser war – es war nur anders scheisse. Wo wir uns heute mit 60 oder 30 fps herumschlagen (sollen), FullHD und HDMI und der ganze andere Mist, da haben viele wohl verdrängt, dass es eben auch Damals™ so manche Technik-Tücke zu bewältigen gab.

Spätestens bei der Dreamcast- und PlayStation 2 – Ära dürfte nämlich so mancher vor einem interessantem Bild gesessen haben. Interessant aus dem Grund, dass Spiele auf ein mal unspielbar waren: Der Fernseher kam mit der Bildfrequenz nicht hinterher. Eben jener Effekt versagte mir allerdings Jahre zuvor bereits, mich mit einer, zu einem weit danach folgendem Zeitpunkt, sehr geliebten Serie näher zu befassen. Weiterlesen „#gamephilephoto 19: Späte Liebe durch Technik“

Betrug an der Front

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Es gibt wenige Spiele, die mich über einen wirklich sehr langen Zeitraum begeistern können. Noch seltener schaffen das Spiele, bei denen der Fokus auf den Online-Multiplayer liegt. Zu oft habe ich mich daran versucht, zu oft ging die Motivation daran doch sehr schnell wieder flöten. Das lag zum Teil daran, dass ich bevorzugt Teamplayer bin – findet sich keiner meiner Leute zu einer zünftigen Partie, nehme ich wahllose Leute aus den Weiten des Internet nur bedingt als Alternative in Kauf. Wenn dann noch die Server von Cheatern überflutet werden, ist die Laune innerhalb von Minuten verflogen.

Dementsprechend mag ich Titel, bei denen Online seitens der jeweiligen Firmen für Ordnung gesorgt wird. Gecheatet? Bannhammer. Ganz einfach. Immer feste druff, dann ist’s für den Rest nämlich angenehmer.

Einer der wenigen Titel, die ich wirklich sehr viel gespielt habe, war Halo 3. Wo ich die Story des Singleplayer nur „ok“ fand, rockte mich das Getümmel dann im Multiplayer. Mit der Zeit fanden sich eine handvoll Leute, mit denen ich allabendlich Runde um Runde zockte. Leider blieb ein schwarzes Schaf dabei nicht aus. Weiterlesen „Betrug an der Front“

Bildliches Dreierlei

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Da hab ich mir ja selbst ein hübsches Ei gelegt. Angst, Heilig, Liebe! Drei Begriffe aufgrund von Feiertagsstress – und dann selbst nix abliefern bis kurz vor Schluss. Na, dann mal ran an die Tasten, bevor ich mir nachsagen lassen muss, mein eigenes Blogprojekt schleifen zu lassen!

Um mal direkt ein wenig weiter auszuholen: Warum mache ich das eigentlich, dieses #gamephilephoto? Ist’s die akute Leere auf meinem Blog gewesen? Bin ich Videospielselfiegeil geworden? Beides vielleicht ein bisschen, vor allem aber ganz einfach aus dem Grund, dass ich zwei Dinge ganz besonders mag – Spiele und Meinungen.

Mit Meinungen ist es einfach so, dass sie so wundervoll verschieden sein können. Der eine steht total auf Call of Duty, der andere schwört auf Battlefield. Ein dritter lächelt beiden nur zu und zockt weiter Halo. Nummer Vier zuckt daraufhin mit den Schultern, macht noch ein paar Abschüsse mit seinem Affen in Timesplitters und brofistet seinen Goldeneye-Kumpel. Was alle teilen, ist eine Passion zum selben Medium, so unterschiedlich es sich auch darstellen mag.

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The (other) Best Games 2014

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Bereits zum dritten Mal rief ich zu den The (other) Best Games 2014 – immerhin zwei feine Teilnehmer konnte ich dieses Jahr damit an die Tastatur locken. Kein Grund zu trauern, waren doch diese Beiträge wieder sehr schön und ich selbst habe, wie ich im Nachhinein feststellte, auch gar nicht so viele aktuelle Titel gezockt. Glücklicherweise beschränken wir uns darauf ohnehin nie – nominiert wird, was Bock gemacht hat, unabhängig von Alter oder Plattform.

Pünktlich zur Bescherung packe ich nur also die große Lobhudelei aus, auf geht die Feier der erlesensten Zockwaren.

 

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#gamephilephoto 13 – Gesellschaftliches Treiben

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Während andere sich über den 2ten Advent freuen, wird hier stattdessen das dreizehnte #gamephilephoto-türchen geöffnet. Doch bevor es in die nächste Runde geht, hier wie immer die…

(Was? Oh… Dann… oder vielleicht? Ja, wirklich? Gut, das wird das Beste sein.)

Wie ich grade lese fallen die Highlights dieses mal aus. An dieser Stelle möchte ich dafür dann mal loben: Massimo und Minkitink halten weiterhin die Blogfahne hoch, während beim Rest das nahende Fest offenbar seinen Tribut fordert und die Beiträge ausfielen. Immerhin weiß ich jetzt, dass ich mit beiden beizeiten mal durch’s hohe Gras pirschen sollte, offensichtlich sind beide nämlich gepflegte Fans der Scharfschützenkunst.

Ist irgendwie aber auch nicht verwunderlich, die Sache mit der Beitragsflaute. Weihnachten, das Fest der Liebe. Liebe? Wohl eher Stress, zumindest geht es den meisten so. Geschenke hier, Verwandschaft da und dann kommen auch noch alle zu Besuch. Vor lauter menschlicher Interaktion eigentlich ja passend, sich mal ein wenig über das ganze Miteinander auszulassen, oder? Schließlich sind wir Gamer ja auch sehr Sozial! Weiterlesen „#gamephilephoto 13 – Gesellschaftliches Treiben“

Ryo, der nächste Bitte!

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„Geduld ist eine Tugend“. Haben sie mal gesagt. Damit meinten sie wohl eher weniger moderne Videospiele, hier geht nämlich eigentlich alles sehr flott. Abgesehen von manchen Ladezeiten und den ungeliebten „Warte 2 Minuten oder zahle X um Y sofort zu erhalten“ – Undingen bei diversen mobile games sind wir doch eigentlich Geschwindigkeitsmäßig recht verwöhnt. Hier eine Explosion, da der nächste Checkpoint und, oh sieh mal, dem da vorne musst du einfach nur hinterherdackeln, meist geht es recht zügig zur Sache. Das war aber nicht immer so.

Klar, natürlich gab es da Sonic, wo schon beim ersten Titel das ‚Gotta go fast‘ perfekt passt. F-Zero und Co. natürlich ebenso, doch waren Spiele oft auch eine gemütlichere Angelegenheit – Textboxen, durch die man sich erst mal durchklicken muss, anstatt flott geschnittener Cutscenes waren oft der Standart der Erzählkunst. Doch selbst, als dank großzügigem Speicherplatz das geschriebene Wort immer öfter der gesprochenen Synchro weichen durfte, gab es noch genügend Fälle, bei denen ordentlich Sitzfleisch vorrausgesetzt wurde. Weiterlesen „Ryo, der nächste Bitte!“

Horny Hummelking

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„I ain’t gonna tell you about the big-breasted babe.“

„The big what?“

„I thought that might have got your attention. She’s lovely. That’s why the wife kicked me out. All I wanna do is pollinate her. She’s got stigmas like you wouldn’t believe.“

„What do you mean? I thought you said she had big…“

„Yeah. Over there behind us…“

„Hang on a second. Breasts? She’s a sunflower!“

„Yeah! What did you expect her to be? She’s a sunflower with big breasts! I’m a bee! Stupid bastard.“

11 Conker Ekstase

Ich weiß nicht viel, nur bei einer Sache bin ich mir sicher: Conker’s Bad Fur Day ist eines der großartigsten Spiele, die ich je erleben durfte. Inklusive großbusiger Sonnenblumen und ekstatischer Hummelkönige.

 

Dieser Beitrag ist Teil von #gamephilephoto, mein ganz eigenes, kleines Blogprojekt.

#gamephilephoto 11 – Ansprechende Höhepunkte

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Entweder läuft die Zeit schneller oder die Wochen vergehen einfach flotter, seit ich dieses Projekt gestartet habe. 7 Tage rum, gleich kommt ein neues Thema, doch zuerst wie gewohnt: Die Highlights!

Eine herrausfordernde Spielerfahrung suchte Minkitink zuletzt mal wieder bei Splinter Cell Blacklist. Dank variablen Herangehensweisen wurde ihr Anspruch hier auch gut ausgereizt. Mit Reizen kannte sich ebenso El Spotto aus, wobei das eher an der Textilunterversogung lag – Outlaw Golf ist jetzt eher so im unteren Bereich der Anspruchsleiste zu finden. Gut, dass es sich selber nicht so ernst nimmt. Da wäre Daddy jetzt stolz auf uns. Oder zumindest auf Spartan. Und eigentlich auch nicht Daddy, sondern der Master Chief. So oder so, der höchste Rang im Multiplayer nach einer Woche Halo 4 auf Dauerrotation, da erreicht der eigene Anspruch doch mal einen neuen Höhepunkt!

Wo ich’s grade passend erwähne – den Höhepunkt könnt ihr direkt mal halten, in dieser Woche dreht sich hier nämlich alles um Extase! Weiterlesen „#gamephilephoto 11 – Ansprechende Höhepunkte“

Serious Backpfeifenbusiness

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Als jemand, der doch ein paar viele Spiele besitzt, passiert es bei mir eher selten, dass mal nur ein einzelner Titel konsequent gezockt wird. Das liegt, in der Regel, schlicht an der reichlich vorhandenen Abwechslung. Hängst du bei Spiel A, zockst du halt Spiel B, und ausserdem ist mir grade sowieso mehr nach C, wobei ich D auch mal weitermachen könnte, obwohl ich ja E noch senden wollte… Ihr kennt das.

Seit knapp 1,5 Jahren befindet sich diese kleine, nette Gerät namens 3DS in meinem Besitz. Mit dabei im System: „Aktivitätslog.“ Was eben jener aktuell beweisen kann: A new challenger appeared! Ein Spiel, welches gegen die übermäßige Konkurenz meiner Sammlung antritt, besteht und mit Riesenschritten auf dem besten Weg ist, sich die Ranglistenspitze der Spielzeit zu erobern. Weiterlesen „Serious Backpfeifenbusiness“

Neues Jahr, neues Glück: The (other) Best Games 2014!

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Na, schon in Neujahrs-Laune? Gut, ich auch nicht. Das Jahr geht trotzdem gemütlich dem Ende zu und das heißt für mich: Zeit, euch wieder zu den The (other) Best Games aufzurufen!

So langsam verkommt mein Blog hier auch zum reinen Mitmachprojekt. Auch nicht schlimm, schließlich mag ich es ja, die Meinung anderer zu hören, zu diskutieren, miteinander zu feiern oder auch mal gepflegt ganz anderer Meinung zu sein.

Bereits im Jahr 2012 und Jahr 2013 wollte ich eure persönlichen Bestenliste sehen und den Spaß will ich mir auch dieses Jahr nicht entgehen lassen. Eine sich selbst feiernde Industrie und Verkaufszahl-Bestenlisten sind ganz nett, doch wir feiern unser eigenes Ding!

Bevor ich nun zu den diesjährigen Kategorien komme und ihr fröhlich anfangt zu nominieren, folgen nun die Regeln.

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Update: Inventur abgeschlossen, Museum eröffnet

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Letzte Woche schreib ich unter dem Titel Sammler, lass die Hosen runter ein wenig davon, meine Sammlung hier mal katalogisieren zu wollen. Knapp eine Woche später kann ich jetzt sagen: Verdammt, es ist NOCH mehr als ich geschätzt hatte…

Ich habe mich wirklich durch meine komplette Wohnung gewühlt. Ich habe Fotos von Covern erstellt. Zu jedem Titel Infos zusammengetragen, wann was rauskam, wer’s entwickelt und wer gepublished hat. Alle Zeitschriften rausgekramt, ebenfalls von allen Fotos gemacht. Nur mal so: „Ungefähr 200 Magazine“ schrieb ich. Ha. Ahahaha. Knapp an die 300 waren es dann. Na, kann ja mal passieren. Übersicht und so.

Anschließend an WordPress gesetzt. Neuen Blog erstellt, rumgebastelt am Design, Menü, Struktur im Hintergrund, Bilder hochgeladen, alles eingepflegt… Kurz: Einfach mal seit dem Artikel letzter Woche nichts anderes gemacht, als meine komplette Sammlung online zu stellen. Immerhin, nach zwei freiwilligen Nachtschichten kann ich jetzt stolz sagen: Fertig! Weiterlesen „Update: Inventur abgeschlossen, Museum eröffnet“

#gamephilephoto 10 – Doppelte Mitmachrunde!

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Wieder eine Woche rum, und wenig überraschend kamen wieder ein paar schöne Beiträge von euch in’s Haus geflattert. Ebenso wenig überraschend kommen hier auch wieder die Highlights!

Minkitink war mal wieder dem Assassinenrausch erlegen. Dieses mal sogar so sehr, dass sie unbemerkt auf der falschen Seite kämpfte. Oops! Falsche Seiten gab es bei Massimo dafür weniger, der wusste nämlich vermutlich nicht mal wo oben und unten sind. Kein Wunder, bei den gravitationslosen Space Walks in Dead Space schwebte ihm dafür dann immerhin eine hübsche Aussicht in’s Blickfeld. Glatt vergessen und daher für mich überraschend nannte Spartan dann noch Halo 2 – nebem dem Master Chief auch mal in die Rolle des vermeintlichen Feindes zu schlüpfen war durchaus nicht vorhergesehen.

Da es mengenmäßig in der vergangenen Woche ja doch ein wenig ruhiger wurde fordere ich euch mit dem nächsten Thema dann mal passend auf zum: Anspruch! Weiterlesen „#gamephilephoto 10 – Doppelte Mitmachrunde!“

Albtraumhafte Selbsterkenntnis

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Bei Horror bin ich generell ein Fan der eher subtilen Art. Dinge, die mich einfach nur anspringen, sorgen bei mir nun mal nur in der ersten Begegnung für gepflegten Schrecken, nutzen sich allerdings auch schnell ab. Guter Horror funktioniert für mich deswegen auf die ruhige Art – hier ein huschender Schatten, da ein merkwürdiges Geräusch aus der Ferne.

Das Silent Hill einen großzügigen Platz in meinem Gamerherz gefunden hat dürfte kaum jemanden hier überraschen. Auch, wenn mich die letzten Ausflüge in die nebelige Stadt nicht mehr ganz so sehr begeistern konnten (mit Ausnahmen), bleibt dieses Fleckchen virtueller Erde etwas Besonderes für mich. Die Stimmung, die Soundkullisse, ich verliere mich immer wieder gerne in den Straßen und Gassen, wandere durch rotglühende Höllenlabyrinthe – oder auch durch gefrorene Weiten.

Silent Hill Shattered Memories ist, meiner Meinung nach, ein unfassbar unterschätzes Spiel. Es basiert auf dem ersten Ableger der Serie, erzählt die Geschichte rund um Harry Mason und seine verschwundene Tochter allerdings komplett neu und scheut sich dabei nicht, so einiges grundlegend anders als im Original zu machen.

Metal, Blut und der eher industrielle Look sind verschwunden, dafür präsentiert sich hier die Anders-Welt von ihrer kältesten Seite: Die Stadt gefriert. Komplett. Auch wird nicht nur rumgewandert, stattdessen sitzt man regelmäßig beim Psychologen. Weiterlesen „Albtraumhafte Selbsterkenntnis“

Sammler, lass die Hosen runter

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Wie ihr vermutlich mitbekommen haben dürftet schreibe ich hier auf meinem Blog über alle möglichen Games. Von alt bis neu, von mainstream über casual bis komplett schräg. Das ist kein Zufall, schließlich wohne ich mehr oder weniger in einem Museum. Ich bin Sammler. Horter. Kurator. Messi?

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Ein Teil meine Sammlung

Manchmal bin ich mir selbst nicht so sicher, was genau ich jetzt eigentlich bin. Ich bevorzuge in der Regel dann doch das gediegene „Sammler“. Ab 10+ Plattformen zum zocken und keineahnungwievielen Spielen verliert man halt gerne ein wenig den Überblick. Überblick ist dieses mal auch mein Stichwort.

Wie der eine oder andere schon mitbekommen haben dürfte mag ich den Begriff des „Pile of Shame“ nicht. Was bei mir wohl schlicht daran liegt, dass ich einen eben solchen hatte, nur knapp 10 Jahre, bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Zu viele Games, zu wenig Zeit, alles auch zu spielen. Irgendwann wurde es dann SO viel, dass ich definitiv niemals mehr alles spielen konnte – oder wollte. Ich hatte überhaupt kein Interesse mehr daran, auch jedes Spiel, was ich bekam, komplett spielen zu wollen.

Ein einfaches Beispiel: Kung Fu. Kam… irgendwann für’s NES raus. Ist eines der ersten Beat ‚em Ups. Wollte ich deswegen haben. Effektive Spielzeit, seit es in meiner Sammlung landete? 2 Minuten. Das ist jetzt etwa 12 Jahre her.

Ich bin einfach unglaublich verknallt in dieses Medium Videospiel. Ich mag die Cover und deren Artworks. Ich mag viele Spiele wegen ihres Gameplays. Ich mag manche einfach nur, weil sie einen schönen Soundtrack haben, und andere bleiben im Regal, weil sie irgendwas besonderes haben. Manchmal kann ich es selber nicht mal genau bezeichnen, aber es ist halt da. Persönlicher Bezug oder sowas halt. Jedenfalls: Geliebt wird jedes einzelne in meiner Sammlung, jedes auf seine Art und Weise.

Was ich allerdings seit ungefähr einer Ewigkeit vor mir herschiebe: Ich will meine Sammlung katalogisieren.

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#gamephilephoto 9: Surprise, Motherfucker!

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Nanana, was‘ denn hier los? Kaum ruft man zu allgemeiner Faulheit auf, schon kommen kaum Beiträge? Ihr seid mir ja welche! Aufgerafft, hier kommt die Highlight-Auslese der letzten Woche!

Wenn andere auf der faulen Haut liegen kann das durchaus praktisch sein. Schlafende Wachen nutzt Minkitink dementsprechend, um bei Thief ihres Weges zu schleichen. Mehr als nur Füße hochlegen ist allerdings bei Snobi angesagt – die schnappt sich direkt noch ihr Kuschelkissen und verfrachtet sich selbst in’s Bett. Kein Problem, da endlich eine eigene Konsole eingezogen ist und dem entspannten Zockgenuß von unter der Decke nichts im Wege steht. Wer jetzt denk, die Faulheit hätte hier bereits ihren Gipfel erreicht: Nope. Das kann Spartan noch toppen:

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Auf dem letzten Drücker: #gamephilephoto 8!

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Es lebe die Prokrastination! Wie gut, dass das Wochenthema Faulheit lautet, sonst hätte ich schon früher was schreiben müssen. Immerhin dann passend, wenn ich kurz vor Schluss erst selber was schreibe, oder?

Nun, dafür passe ich mich da dieses mal dann auch einem Spielcharakter an. Nach drei langjährigen Jobs hat das Oberhaupt meiner diversen Städte nämlich nun seine Arbeit niedergelegt.

Törtel Faulheit

Was natürlich heißt, dass ICH mich jetzt um sämtliche Belange der Stadt kümmern darf, weil alle mich für den neuen Bürgermeister halten. Immerhin kann ich jetzt selbst entscheiden, was wann und wo gebaut wird. Wie in Animal Crossing üblich, geht das Ganze auch in New Leaf natürlich recht entspannt zur Sache. Gut so, sonst wäre ja keine Zeit mehr, um der Faulheit zu fröhnen, oder?

 

Dieser, aufgrund von akuter Faulheit, besonders kurze Beitrag ist Teil von #gamephilephoto, mein ganz eigenes, kleines Blogprojekt.

#gamephilephoto no. 8 – Der Tag danach

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Wenn ich eines aus der letzten Runde mitnehme, dann eindeutig die Gewissheit, dass ihr dem einen oder anderen berauschendem Genuß auch nicht abgeneigt seid. Hoch die Tassen, hier kommen die Highlights!

Die eindeutig einzigartigste Geschichte wusste dieses mal Snobi zu berichten. Zu viel Zwergenbier, gefolgt von einer lustigen Fahrt auf einer Ramme (oder zumindest der Versuch) – ein Fantasy-Ausflug der besonderen Art, mag ich meinen! Wie heimtückisch so manche Droge sein kann erfuhren wir bei Yade. Sich selbst verarzten war schon immer ein zweischneidiges Schwert, und so stellt auch ihr sich die Frage: Unangehme Symptome lindern und damit eine Abhängigkeit riskieren? Abhängig mag ich Spartan nicht unbedingt betiteln, allerdings scheint auch er dem Rausch selbst verfallen zu sein. Zumindest merkt man seiner Geschichte an, dass die Realität doch ziemlich ausgeblendet ist, solange er mit seinem Waffenbruder vor Mass Effect 3 sitzt.

Doch genug der Versuchung, der Kater blieb wohl größtenteils aus. Dafür kommt ein neues Thema angerauscht und passenderweise dürft ihr es euch nach all der Süchtelei gemütlich machen: Faulheit ist angesagt!

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