52 Games neg

Der Weltraum… Unendliche Weiten… Ja, der war jetzt vorhersehbar. Unendlich ist aber schon ein gutes Schlüsselwort. Bis zur Unendlichkeit und noch VIEL weiter… Na gut, ich hör schon auf. Geht ja um Games, nicht um 52 Filmzitate hier.

Unendlich ist er also, dieser Weltraum. Passend, wo ich auch bei Spielen gerne eine gegebene Endlichkeit eher verabscheue. Da kommen dann eben jene gelegen, welche mich einerseits auch länger beschäftigen als 10 Minuten, und andererseits dann auch ein Gameplay bieten, welches kein Ende hat. Was passt da also besser als Civilization 4?

Angefangen bei einem einfachen Siedler bringe ich meine Zivilisation also bis zur Moderne. Dabei unterwerfe ich dann die eine oder andere feindliche Weltmacht und vertreibe fröhlich alle Barbaren und wilden Tiere aus meinem wachsenden Teil der Welt. Läuft ja so weit alles ganz gut. Technologien werden erforscht, Einheiten kommen und gehen. Aus den Bogenschützen werden irgendwann Soldaten mit Maschinengewehren, anstelle wandernden Elefanten sieht man irgendwann rollende Panzer und fliegende Bomber. Doch was, wenn das mit der militärischen Übermacht nicht so klappen will?

Dann stürze ich mich weiter in die Technologie. Macht durch Wissen, oder so. Auch eine Möglichkeit, das ganze Spiel zu gewinnen. Oder ich werde einfach der nächste Vorsitzende der Vereinten Nationen. Erstaunlich, wie gut man sich mit ein paar Zugeständnissen in Form von Waren direkt mal Sympathie erkaufen… äh, erdiplomatieren kann. Wenn man nicht ein paar Jahrhunderte Krieg mit dem jeweiligen Herrscher geführt hat, versteht sich. Aber hey, hat man erst mal ein – zwei Nationen hinfortgefegt, stehen einem auch direkt mehr Stimmen im Rat zu – für sich selber.

Sollte das alles auch nicht funktionieren bleibt noch ein anderes Ziel – der Weltraum! Auch hier ist Wissen der Schlüssel, allerdings in Form von diversen Technologien zum Raketenbau. Sobald dies möglich ist, baut man also fröhlich sein Raumschiff zusammen und schickt es dann auf seinen langen Weg nach Alpha Centaurie. Also theoretisch.

Die anderen können dann meistens auch ihre Raumschiffe starten, zu diesem Zeitpunkt der Geschichte. Oder eben mit ihrer militärischen Übermacht angerannt kommen. Oder für sich selber bei der Wahl der Vereinten Nationen stimmen. Ach verdammt, dieses verfluchte Kackschiff hat es bei mir noch NIE geschafft, rechtzeitig anzukommen und mir dadurch einen Sieg zu bringen!

Aber eines Tages…! Und bis dahin wähle ich halt einfach weiter mich selbst, schleime mich überall ein und überrenne sie alle.

52 Games ist ein Blogprojekt von Zockwork Orange.

Advertisements