52 Games neg

Reisen… Urlaub… Schön wär’s. Ich hock wie immer brav zuhause, aber hier ist es ja auch hübsch. Hab ja genug Konsolen, und den DS kann ich auch mit nach draußen nehmen. Damit mach ich dann zwar keine großen Reisen, aber immerhin. Trotzdem ein schönes Thema, für das ich per Zufall einen interessanten Aufhänger gefunden habe.

Ich musste ein wenig mit einem Kollegen über Gott und die Welt reden, also über Games. Wir reden ja fast ausschließlich über Games, dieser Kollege und ich. Jedenfalls, dieses Gespräch hat mir eine interessante Erkenntnis gebracht, weswegen ich jetzt ein wenig was zu Super Mario Bros. schreiben muss.

Es ging in dem Gespräch effektiv vor allem auch um die E3, um viele neue Spiele, Konsolen, Ideen und wohin unser liebstes Hobby eigentlich noch so gehen kann und wird. Wie üblich uferte das natürlich wieder total aus, und natürlich wurde auch ein wenig herumgezickt. Natürlich (!!) sind wir ja keine Fanboys, aber er mag halt doch die Playstation recht gerne, und ich halt Nintendo. Das neue Super Mario Bros. für die Wii U war dann irgendwann auch ein Thema.

Mein simpler Standpunkt: ein alter Hut. Super Mario hat sich seit knapp 20 Jahren nicht ein Stück geändert. Wir haben immer noch größtenteils dasselbe Leveldesign, dieselben Items, dieselben Gegner. Bis auf kleine Änderungen und Neuerungen tut sich da eigentlich überhaupt nichts. Und trotzdem verkauft es sich wie sonst was. Warum? Weil die Qualität stimmt.

Jemand wie ich, der seit nun mehr 20 Jahren spielt, sieht also dieses neue Mario und fragt sich, zurecht, ob er sowas denn braucht. Also, schon wieder dasselbe halt. Interessant dabei: ich weiß genau, das ich damit Spaß haben würde / werde. Eines muss mal Nintendo, bei all dem gemeckere, ja nun mal lassen: die wissen was sie machen, und sie machen es richtig.

Mein Kollege stellte dann auch passend fest, das diese Games also für uns vielleicht nichts Neues sind, aber trotzdem steht dann da die nächste Generation Gamer und freut sich, endlich ihr „erstes“ Mario in der Hand zu haben. Der überragende Erfolg von New Super Mario Bros. Wii beweißt, das dieses Konzept eben immer noch funktioniert.

Meine Erkenntnis nach dem ganzen Dialog: der Kreis schließt sich. Nicht nur, das die Kids dann eben ein Super Mario zocken, nein. Dank der Wii Remote, werden diese Kids eines Tages dann etwas sagen können, was bisher eigentlich bei all der Evolution dieses Mediums für uns alte Hasen vorbehalten war:

„Als ich noch klein war, da haben mir für Super Mario noch ein Steuerkreuz und zwei Tasten gereicht.“

Bewegunssteuerung, Photorealismus, ungekannte spielerische Freiheit, online gaming, social media, dlc’s, hundert Tasten und Sticks… Trotz all der Entwicklungen führt die große Reise also doch irgendwie wieder an den Ursprung. Und wenn ich darüber so nachdenke, dann weiß ich das doch eigentlich gar nicht alles so falsch läuft, oder? 😉

52 Games ist ein Blogprojekt von Zockwork Orange.

Advertisements