Hipsterbilder und mehr – Über Instagram, PicPlz, Yfrog und Co.

Internet neg

Wer viel Social Media nutzt, grade auch mobil mit einem Smartphone wie ich, wird vielleicht des öfteren auch mal das eine oder andere Bild posten wollen. Facebook bietet natürlich direkt die Möglichkeit, Bilder im eigenen Profil hochzuladen und dort dann entweder eingeschränkt oder öffentlich zugänglich zu machen. Auch Twitter bietet mittlerweile, gemeinsam mit Photobucket, einen eigenen Dienst für die Einbindung von Bildern. Doch es gibt auch noch andere Seiten und Services, auf deren jeweilige Möglichkeiten ich heute einmal eingehen möchte.

*Update: Unter diesen Artikel habe ich mal das eine oder andere Update zusammengefasst.

Bilder und Videos

Twitpic ist eine der Seiten, die ich selbst mit am längsten kenne. Hier kann schnell und einfach seine Bilder bei Twitter oder auch nur direkt auf der Seite posten. Videos sind ebenfalls möglich und die Medien können getagged werden, ansonsten bieten sich nicht wirklich weitere Optionen. Auch das Profil ist recht spartanisch, ausser einer Galerie und eurer Bio (von Twitter übernommen) wird hier nicht viel angezeigt.

Yfrog ist ähnlich aufgebaut und bietet ebenfalls die Möglichkeit, Bilder und Videos hochzuladen. Diese können hier ebenso auf Twitter und Facebook oder auch nur auf der Seite gepostet werden. Desweiteren bietet sich noch die Option, Bilder vor gewissen Usern zu verbergen, ähnlich einer Blockliste. Ansonsten ist das Angebot hier vergleichbar mit dem von Twitpic.

Alternativ gibt es noch Twitvid. Der Fokus liegt hier, wie der Name bereits verrät, beim Upload von Videos. Achtung also bei der mobilen Nutzung, euer Datenvolumen ist sonst schneller weg als euch Lieb ist. Hier bietet sich ebenso die Möglichkeit, hochgeladene Medien dann bei Twitter oder Facebook zu posten, ansonsten bleibt das Angebot auch hier vergleichsweise überschaubar.

Bitte mit Effekt!

Recht beliebt sind allerdings auch Seiten, bei welchen die Fotos noch bearbeitet werden können, zum Beispiel durch das hinzufügen verschiedener Effekte. Instagram dürfte hier eine der bekanntesten Varianten sein. Auf der Seite wird allerdings nur auf die App im jeweiligen Market (Android oder iOS) verlinkt, somit können Bilder hier nicht direkt über das Web hochgeladen werden. Wer über die App ein Bild hochläd kann dieses dann wahlweise nur innerhalb von Instagram oder zusätzlich auch bei Twitter, Facebook, Tumblr oder Foursquare posten.

Es bietet sich eine überschaubare Liste an Filtern, welche sehr ansehnlich sind. Bei Instagram ist immer zu beachten: Auch wenn mit dem Smartphone im Hoch- oder Querformat Bilder aufgenommen werden, wählt man immer nur einen (quadratischen) Ausschnitt aus. Das kann natürlich toll sein, um zum Beispiel den Fokus auf ein bestimmtes Objekt zu lenken, ist allerdings nicht grade hilfreich wenn man eine Panoramaaufnahme gemacht hat.

Ebenfalls etwas trickreich: Die auf Twitter & Co. geposteten Links führen nur zu dem jeweiligen Bild – eine Galerie der anderen Fotos steht nicht direkt zu Verfügung. Hier kommt nun Gramfeed ins Spiel. Einmal auf die Seite gehen und mit dem Instagram – Profil einloggen und die Fotos auf „public“ stellen, dann steht euch eine Online-Galerie zur Verfügung wo auch Leute, welche nicht die App besitzen, in eurem Bildern stöbern können.

Ähnlich wie Instagram ist auch PicPlz aufgebaut. Hier können ebenso Bilder mit Effekten und Filten versehen werden, sowohl über die App als auch auf der Seite direkt, allerdings bleibt das Originalformat bestehen. Was das Sharing angeht bieten sich hier meines Wissens nach die meisten Möglichkeiten, eure Bilder könnt ihr bei Facebook, Twitter, Flickr, Tumblr, Posterous, Foursquare, Dropbox (ganz fein!) und Mixi posten. Darüber hinaus bietet PicPlz zwei weitere interessante Features. Zum einen kann man über die Seite jederzeit seine Bilder auch wieder im Original herunterladen, sprich ohne die gewählten Effektfilter. Zum anderen bietet sich hier die Möglichkeit zwischen diversen CC-Lizenzen für seine Galerie zu wählen. Heißt, ich kann meine Bilder sowohl komplett öffentlich und frei zu Verfügung stellen, oder eben auch die Möglichkeiten der Nutzung gezielt einschränken – top!

Trotz der Vorteile von PicPlz nutze ich mittlerweile fast ausschließlich Yfrog und Instagram. Die Begündung dafür ist relativ einfach: Instagram ist schlicht bei weiten am verbreitesten und YFrog nutze ich für „normale“ Bilder, welche ich ohne Effekte und Filter mal eben schnell posten möchte.

Natürlich gibt es noch viele weitere Varianten – Picasa, Photobucket oder Flickr seien hier als Beispiele genannt. Ich nutze allerdings keine der genannten Services, wer also hier ein paar mehr Infos hat darf sich gerne in den Kommentaren austoben.

UPDATE

Da dieser Artikel sich ja anscheinend zu einem öfters besuchten Dauerbrenner auf meinem Blog mausert, folgt hier mal ein kleines Update.

TwitVid wirbt seit geraumer Zeit damit, demnächst Telly zu heißen. Ob und in wiefern sich dadurch dann allerdings, bis auf den Namen, etwas ändern wird, sehe ich da jetzt nicht. Auch werden, so die Seite, mein Profil und alle Videos übernommen. Es bleibt also bei dem gewohnten Videouploader, der wunderbar mit Twitter und Facebook funktioniert, nur halt unter neuem Namen.

Instagram wurde mittlerweile erfolgreich von Facebook gekauft, auch hier ohne nennenswerte Änderungen. Nach wie vor ist’s eine schöne App, welche Kommentare und mehr erlaubt. Freunde via Twitter finden geht aktuell nicht mehr, da Twitter selbst hier seine API’s einschänkt – schade. Neu ist allerdings die Möglichkeit, auch komplette Profile online zu sehen. Ein Umweg über Services wie Gramfeed ist damit also nicht mehr nötig.

PicPlz dagegen ist allerdings für mich komplett in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Das, was sich mit dem Start von Instagram für Android für mich angedeutet hat, ist letzten Endes eingetreten – niemand nutzt wirklich PicPlz, also nutze ich es auch nicht. Wer seine Bilder teilt möchte in der Regel auch interagieren können, dank der riesigen Community bei Instagram ist das dort dann auch nicht schwer.

Twitter bietet mittlerweile auch die Möglichkeit, Bilder mit Effekten und Filtern zu versehen. Ob dies dann Instagram wirklich Konkurenz macht wage ich zumindest aktuell allerdings zu bezweifeln, ist allerdings trotzdem hübsch für alle, die einen Bogen um Instagram machen wollen oder müssen.

UPDATE 2

Noch mal ein kleines Update, dieses mal weil PicPlz mittlerweile gar nicht mehr existiert. Das ist mir glatt entgangen, da ich diesen Service wie oben erwähnt auch gar nicht mehr genutzt habe. Instagram hat den Konkurenten also erfolgreich verdrängt, was mich wenig wundert. Wie angedeutet macht ein Nutzerbasierter Service ohne Nutzer nun mal keinen Sinn.

Ein Wort noch zu Instagram: Vor geraumer Zeit gab es einen großen Aufschrei über die neuen Nutzungsbedingungen, wonach man als Nutzer seine Rechte an den Bildern an Instagram abtreten würde. Diese könnten dann z.B. für Werbezwecke genutzt werden, ohne das ich als User davon einen Cent sehen würde. Letzten Endes stellte sich heraus: Ungünstig formulierte neue Regelungen und viel Aufregung um nichts. Die Rechte liegen nach wie vor beim Nutzer und ausser einigen wenigen, die schnell ihren Account gelöscht haben aus Panik hat sich auch sonst nichts geändert. Alles wie gehabt also.

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