Cineastische Schnorchelstöcken Reloaded

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Da kommt doch tatsächlich spontan eine Antwort auf meinen Artikel reingeflogen. Vor einer kleinen Weile hatte mir der da ja das da an den Kopf geworfen. War eine tolle Idee, worauf ich ja hier dann auch geantwortet habe. Jetzt hat also die Blogprominenz, namentlich auch Babbel-Net, das tatsächlich in einem ihrer Podcasts beantwortet. Vielmehr: Diskutiert, nett gestritten und ein bisschen gezickt, und mir die eine oder andere Anregung verschafft, da doch mal ein paar Filme noch nachzuholen. Ah, Filme. Deswegen auch wieder unter Video einsortiert. Immer noch total innovativ. Und weil ich so nett und fair bin will ich mal meine eigenen Fragen hier auseinandernehmen und dabei dann auch insbesondere auf ihre Antworten eingehen.

Wer sich den ganzen Podcast anhören mag (und wer will das nicht?) schaut hier vorbei: Babbel-Net Podcast #78

Dann wollen wir mal!

1. Soundtracks waren schon ein gutes Thema. Aber wie steht es denn sonst so mit den Geräuschen? Welcher Film ist dir besonders in Erinnerung geblieben wegen seinem Sounddesign? Fällt dir da jetzt mehr als das klassische “wuschuwu” der Lichtschwerter ein?

Im Podcast wurde ein Film kurz genannt, der mir da auch einfallen würde: Cube. Der hatte einen angenehm anderen Sountrack und zeichnete sich vor allem duch viel Stille aus – eben weil bis auf die mechanischen Geräusche des Konstrukts einfach nicht viel zu hören war.

Der von mir im ersten Artikel schon kurz erwähnte Krieg der Welten (von Spielberg) wäre einer, der hier einfach genannt werden muss. Der Sound der Tripods, das Gewitter am Anfang, die Akustik der späteren Gefechte, das alles ist einfach unglaublich stimmig und kommt mit einer unglaublichen Wucht rüber (entsprechende Anlage / Soundequipment natürlich vorrausgesetzt). Ebenfalls Spielberg: Der Soldat James Ryan, die Landung in der Normandie. Soundtechnisch immer noch eine der hervogadensten Szenen, die mir einfallen.

2. “Nur wer gegen den Strom schwimmt, kann die Quelle erreichen.” Wer auch immer das gesagt hat war also kein Freund von Mainstream. Welchen Film magst du, obwohl die ganze Welt damit dann anderer Meinung ist?

Dezente Zickerei im Podcast, gefällt mir. Kein Wunder, das ist ja auch eben ein wenig ein Streitthema. Sucker Punch wird unter anderem genannt, für mich absolut nachvollziehbar. Der war für mich auch ein Highlight, weswegen ich den auch direkt mal kaufen musste.

Die eigentliche Antwort ist für mich einfach: Waterworld. Ich mag den Film, ich hab den alleine 5 mal damals im Kino gesehen. Wer sich noch an die Kritiken erinnert weiß also, das ich den Kinosaal damit größteneils dann für mich alleine hatte. War mir auch recht, mehr Ruhe beim Filmgenuss.

3. Vorlage und Umsetzung. Bücher sind besser als die Filme. Sind also Bücher von Filmen dann auch besser als ihre Vorlage? Was hälst du von diesen ganzen Umsetzungen und welche ist dir da besonders (im postitiven und / oder negativen) im Kopf hängen geblieben?

Gut erkannt, es geht mir hier im allgemeinen um Umsetzungen. Das gibt es sowohl auf der einen, wie auf der anderen Seite mal mehr, mal weniger gute Beispiele und auch einige Totalausfälle.

Ähnlich wie beim im Podcast genannten From Hell geht es mir bei Die Unendliche Geschichte. Der Film bzw. die Filme waren Highlights meiner Kindheit – dann hab ich das Buch gelesen. Dann habe ich die Hände über den Kopf zusammengeschlagen und mich gefragt, wie man so einen Riesenbullshit nur produzieren konnte. Weder der erste noch der zweite Film kommen auch nur ansatzweise an die Vielfalt und die leichtgängige Tiefe des Buches heran. Von den nachfolgenden Filmen will ich gar nicht erst reden, die Fallen unter meine „die gibbet gar nich“ – Kategorie.

Umgekehrt wäre Jurassic Park hier zu nennen. Das Buch habe ich mal angefangen und nach kurzem dann wieder aus der Hand gelegt. Den Film allerdings habe ich weit über 50-60 mal gesehen. Ich kann nicht mal sagen, dass ich das Buch ernsthaft schlecht fand – der Film wusste mich allerdings einfach bedeutend besser zu unterhalten.

Generell stehe ich Umsetzungen recht kritisch gegenüber. Wenn sie den Anspruch haben, ihr jeweillige Vorlage zu treffen, dann erwarte ich auch eben dies. Herr der Ringe hat das hervoragend hinbekommen. Harry Potter ist hier wiederum mein Beispiel der anderen Art. Da ist so unfassbar viel geändert worden, meiner Meinung nach sollten die generell die Überschrift „Based upon Harry Potter…“ tragen, so weit sind die teilweise von ihrer Vorlage entfernt.

4. Repeat! Es gibt ja Filme, die man sich immer wieder anschauen kann ohne das sie langweilig werden. Welches ist dein Heavy Rotation – Kandidat?

Interessant, das hier jedem anscheinend zuerst eine Menge Filme einfallen, die man total toll findet. Aber wirklich ständig kann man nicht jeden davon schauen. Ich liebe District 9, ich steh auf Wayne’s World, ich mag Silent Hill. Kann ich aber nur 1-2 mal pro Jahr schauen, auch die Streifen des werten Herrn Tarantino kann ich mir tatsächlich nicht immer geben (Pulp Fiction hier ausgenommen).

Immer und ständig bei mir laufen: Lola Rennt, Fight Club, Sister Act. Diese drei sind in sich so pefekt stimmig, das sie einfach für mich nie langweilig werden und stets konstant gleich hochwertiges Entertainment bringen.

5. Bonusfrage: Le sexy time! Outfits sind auch nicht unwichtig und Mila wäre ohne ihre geilen Klamotten in Das fünfte Element genau so wenig cool, wie es Neo ohne seinen Mantel wäre. Aus welchen Film würdest du dir gerne mal Klamotten für den Alltag und die nächste Party ausleihen?

Auch das ist schnell und simpel beantwortet: Der lange schwarze Mantel hängt im Schrank…

Abseits vom Hackerweltenretteroutfit stimme ich den Jungs mal wieder zu, oft sind es weniger die komplette Ausstattung, als mehr die Details und einzelne Stücke die einen ansprechen. Wer wollte nicht damals das unglaublich coole Klappschiebehandy von Mr. Anderson haben? Eben. Scheiß auf Funktionalität, das Ding war geil!

Ansonsten bin ich kein Freund von Unterhemden, doch bei Stirb Langsam sind die Dinger saugeil. Wenn man nicht ständig so leuchten würde fänd ich die Anzüge aus Tron (insbesondere Legacy) verdammt hübsch, alternativ: der Hut. Indiana Jones. Würde mich nicht stehen, ist mir völlig schnurz. Haben wollen. Aus Gründen.

So, Feierabend!

Ich danke für die interessanten und amüsanten Antworten, liebes Babbel-Net – Team! (Ihr habt auch nicht wirklich gefragt, ob ich das denn auch höre…) Falls von euch da dann auch Fragen kommen werde ich schauen, was mir dazu einfällt.  Und vielleicht fühlt sich in der Zeit ja noch wer hier genötigt fühlt auf die von mir gestellten Fragen zu antworten und vielleicht auch selbst neue einzureichen. Ick würd mir freuen, wa.

Ach, und ey, ElSpotto? Gute Idee. Sehr gut sogar! Mit solchen Stöckchen lass ich mich gerne bewerfen.

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2 Gedanken zu “Cineastische Schnorchelstöcken Reloaded

  1. Öhm, danke, aber meine Idee war das ja nicht. Habe selbst ein Stöckchen zugeschmissen bekommen und habe es lediglich weitermutiert und -geworfen.

    Den Podcast habe ich nun endlich auch gehört (zumindest den Stöckchen-Teil) und musste mal wieder feststellen, dass ich viel zu wenige Filme kenne. Deine Fragen gefallen mir übrigens auch ganz gut, ich glaube die nehme ich mir auch mal vor, selbst wenn das dann eher Boomerang als Stöckchen ist…

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    • Ach, ein Boomerang ist ja auch nur ein Stück Holz, was man werfen kann. Also eben ein Stöckchen. Und woher das ursprünglich kam ist ja auch egal, die Beule am Bloggerkopf kommt jedenfalls von dir. 😀

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