Die Waffe eines Gentlemans

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Ich muss zugeben, ich dachte dieses mal lange nach worüber ich schreiben mag. Schon ein schönes Thema, diese Waffen. Einerseits so wunderbar offensichtlich und doch so komplex – hauptsächlich natürlich, weil ich mich mal wieder überhaupt nicht entscheiden kann.

Die Shrink Gun aus Duke Nukem 3D war verdammt witzig. Putzig-kleine Gegner, auf die man drauftrampeln durfte, verpassten den Titel einen interessanten, wenn auch makaberen Humor. Dieses Zepter bei Turok 2, was Gegner erst schockte, einfror und zuletzte explodieren ließ – ein Genuß! Oh, oder die Ceberal Bore aus selbigen Spiel, herrlich! Ein Grund, Turok nur uncut zu spielen – regiert nur auf intelligente Gegner, jagt ein kleines Projektil zielgenau Richtung Schädel, dieses bohrt sich hinein und… ja, doch, schön saftig, das Resultat. Manchmal mag ich’s gerne blutig. Weiterlesen

#gamephilephoto 29 – Call to arms!

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Eine wahnsinnige Woche liegt hinter uns – die Beiträge strotzten nur so vor lauter Verrückten. Zeit für mich, die Highlights des Irrsinns auszuwählen.

Totallygamergirl suchte sich direkt einen ganzen Ort voller Durchgeknallter aus – was bietet sich da besser an als Arkham? Nun, Rapture City zum Beispiel! Über die versunkene Stadt konnte Jacky berichten, inklusiver feucht-fröhlicher Visionen und der naheliegenden Erkenntniss, das Genie und Wahnsinn oft nah beieinander liegen. Der Wahnsinn selbst lag auch bei Domi sehr nah, stürzte er sich doch mehrere Stunden verzweifelt in Bloodborn. Ein Glück, das er (noch) nicht durchgedreht ist trotz zahlreicher Tode.

Doch was bleibt von all dem Schwachsinn nun übrig? Vielleicht die Gewissheit, eben jenen wo es nur geht zu bekämpfen. We need you! Auf, auf, zu den Waffen! Weiterlesen

Krankes Gamedesign

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Wahnsinn, den Begriff findet man in Spielen wohl am häufigsten in Form verrückt gewordener Bossgegner. Seltener ist die eigene Figur von selbigen ergriffen, eher noch merkt man so manch schwerer Passage dann eben jenen an. Doch was, wenn die Entwickler selbst mal eine, sagen wir, innovative Herangehensweise an ihr Werk haben?

Nehmen wir an, ein Spiel soll verstören. Die normale Welt mit leichter Melancholie zeigen, ihre Schattenseite, die Welt der Toten, jedoch verdorben. Eine Welt, welche vom Wahnsinn ergriffen ist, in der Blut und Folter Normalität sind.

Stimmung erzeugt man nicht zuletzt grade auch durch einen passenden Stil. Albtraumkreaturen wie das titelgebende Alien der Filmreihe schockten und schocken nicht nur durch ihr abgefahrenes Design, sondern besonders durch ihre Abwandlung bereits vorhandener Massstäbe. Alles kommt einen irgendwie bekannt vor, und gleichzeitig doch so gar nicht. Weiterlesen

#gamephilephoto 28 – Ausrasten erlaubt!

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Eine ruhige Woche liegt wieder hinter uns – trotz zahlloser Möglichkeiten schien das Thema Unendlichkeit nur wenig zu inspirieren. Dafür waren die Beiträge erneut von ausgesuchter Qualität – Zeit für eine Runde Highlights!

Jacky konnte und kann nicht genug bekommen von Super Mario. Wer kann’s ihr verübeln? Das riesige Universum unseres Lieblingsklempners wird wohl noch so manche Spielspaßgranate ausspucken. Projektneuling Domikron trübte sich jenen Spielspaß dafür mit einer Extraportion Betrug – gottgleiches Leben kann einem dem Spaß am Game durchaus versauen. Einer der bisher generell lesenswertesten Artikel stammt diese Woche dann von Totallygamergirl. Ihre diversen Ausfüge in Guild Wars brachten ihr nämlich eine endlose, bleibende Konstante im Leben: Ihre Familie. Daumen hoch dafür!

Diese Woche soll von Konstanten weniger die Rede sein, eher regieren vermutlich anarchische Zustände. Ihr dürft, wenn ihr mögt, gepflegt ausrasten: Es soll sich dieses mal alles um den Wahnsinn drehen. Weiterlesen

Endlich ist nur der Verstand

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Ach, was beneide ich die leichten Gemüter. Es soll ja so Leute geben, die kaufen sich ein Spiel, die spielen ein Spiel, die sind irgendwann fertig mit einem Spiel. Ich hingegen kann mich stunden-, wochen-, monatelang mit einem Titel beschäftigen. Jahre in manchen Fällen. Dabei stechen einige Titel natürlich besonders hervor – sei’s Aufgrund der Charaktere, wegen der Geschichte oder einfach, weil ein Titel besonders Spaß macht.

Als jemand, der sich ohnehin einen Großteil seiner Zeit mit Games und dem ganzen Drumherum vertreibt, habe ich allerdings auch eine Schwachstelle. Da gibt es diese EINE Sache – wenn ein Spiel DAS hat, komme ich in der Regel sehr, sehr lange nicht davon los. Merke nicht, wie die Zeit vergeht und wundere mich öfters, warum draußen eigentlich schon wieder die verfluchten Vögel zwitschern – oh, schon wieder eine Nacht rum, verdammt! Weiterlesen

Von Hypes, Erwartungen und Enttäuschungen

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I’m so hyped! Wer von uns kennt es nicht: Da rauscht ein Hypetrain an und noch bevor er überhaupt richtig eingelaufen ist, haben wir schon das Ticket in der Hand und springen freudig auf. Marketing funktioniert offensichtlich, ob wir wollen oder nicht. Blöd bei der Sache ist nur, dass wir, grade aktuell, doch auch gerne mal enttäuscht von eben jenen überhypten Produkten sind. Böse, böse Spiele, die einfach nicht unseren Erwartungen entsprechen – oder liegt der Fehler vielleicht woanders?

Never be hyped

Um mal ein aktuelles Beispiel rauszugreifen: The Order 1886. Selbst gespielt habe ich es, mangels PlayStation 4, nicht. Ich bin allerdings so anmaßend, Spiele auch unabhängig davon ein wenig beurteilen zu können. Mir entgehen vielleicht ein paar Feinheiten (Hat die Steuerung eine Latenz? Wie stark wirkt vielleicht vorhandener Autoaim?), doch wen man so ein paar hundert Games selbst gezockt hat und einen beliebigen Titel dann mal ein paar Stunden in diversen Livestreams und Co. zuschaute, darf man das auch. Doch zurück zum Thema.

Natürlich hab auch ich die Ankündigung mitbekommen. Ich schaute eine kleine handvoll Trailer. Ich gebe zu: So ganz war das Ding nicht auf meinen Radar. Im Gegensatz zur vielen anderen spricht mich Steampunk persönlich einfach nicht so an, ganz uninteressant fand ich es allerdings auch nicht. The Order blieb also ein Titel, der halt irgendwann kommen sollte, für eine Plattform, die ich eh nicht besaß, also insgesamt eher irrelevant. Was ich allerdings mitbekam, waren viele Vorschusslorbeeren – und auch Kritik.

Grafik hui, Spiel pfui! Viel zu kurz! Alles doof und überhaupt! Das ist so etwa das, was ich kurz vor Release und auch passend zum Release dann hörte. Nachdem ich dann wie erwähnt so ein paar Stunden zugeschaut hatte stellte sich mir die Frage: Was ist denn daran jetzt alles so verkehrt? Offensichtliche Mängel konnte ich nämlich nicht wirklich ausmachen. Weiterlesen

#gamephilephoto 27 – …und noch viel weiter!

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Die Hälfte ist geschafft – ein schönes Stück im Blogprojekt liegt noch vor uns. Ich bin selbst tatsächlich auch mal beim Abliefern auf dem neuesten Stand, da kann ich mich direkt wieder um einen neuen Stapel Highlights kümmern!

Naddels warf ihr ursprüngliches Konzept, nur über Pokémon zu schreiben, über den Haufen und meldet sich dieses mal mit einer eigens geschaffenen Minecraft-Kreation zurück – dass nenne ich mal Hingabe! Totallygamergirl erliegt dafür den Halbzeitfluch. Den kannte ich zwar bisher noch nicht namentlich, allerdings ist mir der Effekt nur zu gut bekannt: Nur halb gespielte (wenn überhaupt!) und dann liegen gelassene Spiele stapeln sich auch hier. Massimo lieferte dafür dann stilecht noch ein Bild ab, was wir in Zukunft (leider) mangels physischer Datenträger wohl immer seltener sehen werden: “Bitte Disc 2 einlegen.”

Na, dann starten wir doch mal gekonnt in die zweite Halbzeit, Volldampf voraus. Angeschnallt, Sitze hoch, wir geben Vollgas bis zum Schluss. Wahlspruch der Woche: Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter! Weiterlesen